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Cavertitz bekommt neue Erdkabel

Tiefbau Cavertitz bekommt neue Erdkabel

Der Energieversorger will in Cavertitz seine alten Freileitungen zurückbauen und Erdkabel verlegen. Dadurch fallen auch die Masten weg, die die Kommune bisher für ihre Straßenbeleuchtung genutzt hat. Die Gemeinderäte beschlossen deshalb Tiefbauleistungen für den neuen Kabelkanal.

In Cavertitz kommen die Stromleitungen in die Erde.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Cavertitz. Aus der Luft in den Boden: In Teilen von Cavertitz sollen Erdkabel verlegt werden und damit die alten Strommasten aus dem Ortsbild verschwinden. Die Gemeinderäte beschlossen deshalb auf ihrer jüngsten Sitzung die Ausgabe für die nötigen Tiefbauleistungen, die sich voraussichtlich auf knapp 49 000 Euro belaufen sollen.

Masten für Freileitung fallen weg

Wie Bürgermeisterin Christiane Gürth (parteilos) informierte, plant der Stromversorger Envia seine bisher oberirdisch verlegten Leitungen auf Erdkabel umzustellen. Dabei werden die Freileitungsmasten, die die Gemeinde für ihre Straßenbeleuchtung nutzt, zurückgebaut – und neue werden gebraucht. Das Versorgungsunternehmen habe der Kommune angeboten, den Kabelgraben kostenlos mitzunutzen.

Mitnetz übernimmt Tiefbau

Voraussetzung sei allerdings, dass Cavertitz die nötigen Tiefbauleistungen der Mitnetz GmbH überträgt. Für die Arbeiten komme aus Haftungs- und Gewährleistungsgründen nur das Tochterunternehmen der Envia in Frage. Mit Vorbereitungen in den Nebenbereichen soll noch in diesem Jahr begonnen werden, 2018 werden dann alle Arbeiten durchgeführt. Gebaut wird auf Hauptstraße, Dorfplatz und Klingenhainer Straße sowie in kleineren Abschnitten am Gutshof und im Wiesenweg.

Künftig Licht durch LED

Für Beleuchtungskörper und Schaltschrank hat die Gemeinde Fördermittel aus dem Leader-Programm erhalten. Zum Abschluss der Maßnahme sorgen dann entlang der neu verlegten Strecke Straßenlampen mit LED-Beleuchtung für Licht. „Ich finde es günstig, die Kabel unter die Erde zu bringen“, meinte Gemeinderat Florian Stehl (CDU), „gerade der letzte Sturm hat gezeigt, wie störanfällig Freileitungen doch sind.“

Von Jana Brechlin

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