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Oschatz Christiane Schenderlein ist die neue Chefin im Oschatzer CDU-Wahlkreisbüro
Region Oschatz Christiane Schenderlein ist die neue Chefin im Oschatzer CDU-Wahlkreisbüro
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09:02 16.02.2017
Frank Kupfer mit Christiane Schenderlein, der neuen Leiterin seines Wahlkreisbüros in der Oschatzer Brauhausgasse. Quelle: Axel Kaminski
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Oschatz

Nachdem sich Christa Sirrenberg im vergangenen Jahr in den Ruhestand zurückgezogen hat, ist seit dem 10. Februar Chistiane Schenderlein neue Leiterin des Bürgerbüros von Frank Kupfer, Fraktionschef der CDU im sächsischen Landtag. Am Mittwoch unterstützte die junge Frau erstmals Kupfer bei seiner Bürgersprechstunde in Oschatz.

Die 35-Jährige stammt aus Leipzig, wohnt inzwischen mit ihrem Mann und den drei Kindern im Alter von acht, fünf und eineinhalb Jahren in Taucha. Christiane Schenderlein war bis September 2016 Leiterin des Wahlkreisbüros der CDU-Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla. Dort hatte sie nach deren umstrittenen Äußerungen zur „Umvolkung“ (wir berichteten) gekündigt.

Frank Kupfers neue Büroleiterin ist der CDU im Alter von 16 Jahren beigetreten. Sie war dann im Landesvorstand der Jungen Union tätig. Mittlerweile sind andere Themen in ihren Fokus gerückt. Sie arbeitet ehrenamtlich im Landesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der sächsischen Christdemokraten mit.

Zunächst ist die Tauchaerin zwei Tage pro Woche im Bürgerbüro in der Brauhausgasse tätig. Da sie die Stelle erst kürzlich angetreten hat, sind ihre Eindrücke von Oschatz noch ganz frisch. „Das ist eine erstaunlich schöne, toll sanierte Innenstadt“, sagte sie bei ihrer Premiere im Bürgerbüro am Mittwoch der Oschatzer Allgemeinen. Die glanzvolle St.-Aegidien-Kirche ist für die junge Frau ein Beleg dafür, wie belebt die Stadt einst war. Eine Entdeckung für die Freizeitgestaltung mit ihrer Familie hat Christiane Schenderlein auch schon gemacht: „Die Schmalspurbahn ist einen Familienausflug wert.“

Die neue Büroleiterin hat Medienwissenschaften und Geschichte studiert. In Halle hat sie in Politikwissenschaften promoviert. Ihr Thema war die Arbeit der Vertretungen der deutschen Bundesländer in Brüssel. Dazu hielt sie sich für Studienzwecke zwei Mal ein Vierteljahr in der „Europahauptstadt“ auf. Die EU-Poliitk bezeichnet sie als ihr Spezialgebiet.

Von Axel Kaminski

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