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Oschatz Circus William mit Kamelen und weißen Löwen in Oschatz
Region Oschatz Circus William mit Kamelen und weißen Löwen in Oschatz
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06:00 15.04.2016
Maria vom Circus William kümmert sich liebevoll um ein kleines Kamel. Quelle: LVZ
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Oschatz

Der Müncheberger Circus „William“, ein moderner und traditioneller Circus, ist bis Sonntag in der Stadt.

Besonderes Aufsehen erweckt der Circus vor allem durch seine außergewöhnliche Raubtierdressur. Hier gibt es weiße Löwen, weiße Tiger, Berberlöwen und sogar sibirische Tiger von einem der führenden Raubtierlehrern, Manuel Wille, zu bestaunen. Dabei setzt der Raubtierdresseur in erster Linie auf Respekt und Anerkennung. Das ist nur einer der zahlreichen Höhepunkte der tempogeladenen Circusshow. Neben „1001 Nacht mit zehn weißen Kamelen“ will Roberto Wille mit einer Dressur von Zebras mit Antilopen das Publikum begeistern. Vier schwarze Araberpferde füllen zusammen mit vier weißen Dromedaren die Manege des Circus William. Der Wilde Westen kommt mit den „Colorados“ in das Manegenrund. Peitschen knallen, schwungreiche Lassospiele und gefährliches Messerwerfen haben die Colorados in ihrem Repertoire. Roberto zählt mit seinen Lassos zu den besten seines Fachs.

Auch Frank Thielsch, Mitglied in der Gesellschaft für Zirkusfreunde, besuchte nach dem tragischen Radladerunfall, bei dem der Seniorchef des Circus William am 24. Januar im Alter von 70 Jahren ums Leben kam, im Februar in Freiberg den Circus William. „Was ich erlebte, übertraf all meine Erwartungen. Gepflegte Zeltanlagen mit tiptop Stallungen und großem Raubtiergehege, großer Fuhrpark, freundliches Personal sowie ein Programm, welches dem traditionellen deutschen Circus im zeitgemäßen Gewand alle Ehre macht“, schwärmt der Circusliebhaber. Deniro Wille, den einige wahrscheinlich schon durch die Fernsehshow „Supertalent“ kennen, präsentiert eine Schlappseilartistik mit hohem Schwierigkeitsgrad. Noch höher hinaus geht es auf dem „US-Todesrad“. Hierbei wird den Besuchern wohl einige Male der Atem stocken. Noch viele weitere spannende Showeinlagen halten die Künstler für das Publikum bereit.

„Ein großes buntes Finale beendet eine zweistündige Show, welche Alt und Jung gemeinsam in ihren Bann zieht. Die Kinder von Heiner Wille haben damit ihrem Vater mehr als ein Denkmal gesetzt. Sie setzen die Tradition des unsterblichen deutschen Circus zur Freude seiner Besucher fort. Bravo und Danke“, sagt Frank Thielsch, der auch am Donnerstag bei der Oschatzer Premiere dabei war und sich über das Gastspiel in der Stadt freut.

Der Circus macht noch bis zum Sonntag am Platz am Finanzamt Station in Oschatz. Eine Vorführung gibt es jeweils am Freitag um 17 Uhr, sowie Sonnabend, um 15 und 19 Uhr. Die Abschlussvorführung findet am Sonntag, um 14 Uhr statt. Am Sonnabend hat ein Kind in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Eintritt.

Von Kristin Engel

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