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Oschatz Collm-Klinik: Gynäkologie behauptet sich trotz geschlossener Geburtenstation
Region Oschatz Collm-Klinik: Gynäkologie behauptet sich trotz geschlossener Geburtenstation
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06:00 27.02.2016
Die Oberärztinnen Elena Kovalov und Elena Shevchuk.
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Oschatz

Haben sich für die Gynäkologie Änderungen ergeben, seitdem die Entbindungsstation Ende des vergangenen Jahres geschlossen wurde? Darauf antwortet die Geschäftsführerin Sabine Trudel mit einem eindeutigen Nein. „Unser gesamtes gynäkologisches Spektrum bedienen wir auch weiterhin ohne Einschränkungen. Das ärztliche Team der Frauenheilkunde behandelt und betreut die Patientinnen allumfassend, und wir renovieren jetzt auch die Zimmer“, sagt sie.

An den Patientenzuweisungen durch niedergelassene Frauenärzte habe sich nichts geändert. „Wir achten stets darauf, dass sich uns anvertraute Patientinnen wohl fühlen und zufrieden wieder in ihren gewohnten Alltag zurückkehren können.“

„Das Repertoire der Gynäkologie in der Collm-Klinik ist seit Jahren breit aufgestellt. In den letzten Jahren hat das Thema Blasenschwäche stark zugenommen. Oft ist die Senkung der Gebärmutter, aber auch die Senkung der Blase, Ursache für Inkontinenz. Wir nehmen stets aktiv an Fortbildungen zur Wissens- und Fertigkeitserweiterung teil, so dass sich unsere Behandlungsmethoden immer auf dem neuesten Stand entwickeln“, berichtet Oberärztin Elena Kovalov.

Zum Spektrum gehören, wie in jeder Gynäkologie, die Diagnostik, die Behandlung und alle operative Eingriffe an der Gebärmutter, den Eierstöcken und Eileitern oder auch die Bauchspiegelung zur Erkennung und Lokalisierung der Erkrankungen. Die Behandlung der erkrankten weiblichen Brust ist ebenso ein fester Versorgungsbestandteil (siehe auch: www.collm-klinik-oschatz.de).

Gerade auf dem Gebiet der Brustbehandlung arbeite das Oschatzer Krankenhaus seit vielen Jahren sehr eng mit dem Medizinischen Versorgungszentrum, Radiologisches Zentrum für Diagnostik unter Leitung von Dr. Sylke Sempf zusammen.

Die onkologische Nachsorge – speziell auch Chemotherapie – betreue das Team bereits seit Jahren. In sogenannten Tumorkonferenzen im Haus würden sich regelmäßig niedergelassene Fachärzte aller Fachbereiche mit den Klinikärzten treffen und besprächen Verlaufsbehandlungen. Gerade werde der Chemotherapie-Bereich renoviert, ergänzt Geschäftsführerin Sabine Trudel.

„Manchmal möchten Frauen über ein besonders intimes Thema im Beisein von anderen Patienten oder Mitarbeitern nicht sprechen. Darauf nehmen wir Rücksicht und bieten Sprechstunden an“, so Elena Kovalov. Das heißt, wenn Frauen Probleme auf diesem Gebiet haben, können sie unter 03435 940 die Collm Klinik anrufen, sich mit der Abteilung Gynäkologie verbinden lassen und einen Termin für ein Gespräch und eine Untersuchung vereinbaren. Dazu brauchen die Patientinnen eine Überweisung vom behandelnden Hausarzt oder Frauenarzt. Diese werden dann auch über das Ergebnis und mögliche Therapievorschläge informiert.

„Unsere Gynäkologinnen gehen mit sehr viel Feingefühl und vor allem Engagement diese Thematik an, und gerade deshalb, weil sie ganz sicher vielen Frauen die letzte Hürde der Zurückhaltung nehmen“, so Sabine Trudel.

Von Gabi Liebegall

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