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Oschatz DRK sichert Rettungsdienst ab
Region Oschatz DRK sichert Rettungsdienst ab
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16:07 13.10.2013

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Der ASB und die Johanniter sind damit aus dem Rennen. Der Freistaat Sachsen hat die wettbewerbliche Ausschreibung für Rettungsdienstleistungen vorgeschrieben. Der Landkreis Nordsachsen muss als Träger die neuen Strukturen nun bis zum 1. Januar anpassen und modifizieren.

"Wir freuen uns, dass wir die Ausschreibung für den Raum Oschatz und Torgau gewonnen haben", sagt Anne Lissner, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Torgau-Oschatz. Nach ihren Angaben sind derzeit 42 DRK-Beschäftigte in der Region Oschatz im Einsatz. Im Raum Torgau, wo noch bis zum Jahresende die Johanniter Unfallhilfe den Rettungsdienst absichert, werden ab 2014 ähnlich viele DRK-Beschäftigte wie in Oschatz arbeiten, blickt Anne Lissner voraus.

"Wichtig für uns als Landkreis ist, dass ab 1. Januar regionalen Leistungserbringer im Rettungsdienst bereit stehen, die als geeignete und zuverlässige Partner in hoher Qualität ihr Wissen und Können einbringen. So lässt sich das hohe Niveau der Versorgung im Landkreis ausbauen und gemeinsam mit unserem Hause, als Träger des Rettungsdienstes, dieses auf die Anforderungen der nächsten Jahre ausrichten", sagte Dezernentin Angelika Stoye.

Sie lobte zuvor die über 23 Jahre starke Partnerschaft mit sämtlichen Unternehmen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz, die ihr Können, ihre Einsatzbereitschaft und ihre Professionalität in ihren alltäglichen Einsätzen an 365 Tagen in 24 Stunden unter Beweis stellten. Sie hob aber auch die drei Hochwasserereignisse (2001, 2006 und 2013) hervor, die mit höchster Einsatzbereitschaft hervorragend gemeistert wurden.

Nach wie vor werden die im Bereichsplan festgesetzten Fahrzeuge sowie die ortsveränderliche Medizintechnik vom Landkreis Nordsachsen zentral vorgehalten beziehungsweise beschafft und den Leistungserbringern zur Verfügung gestellt, um die Aufgabe mit der erforderlichen Sicherheit und Leistungskontinuität zu gewährleisten, teilt die Landkreisverwaltung mit. "Wir haben die Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen in Qualität und Quantität im Rahmen des Vergabeverfahrens dahingehend festgelegt, dass die bisherigen Standards weiterhin bestehen bleiben oder verbessert werden", so Stoye. Der Leistungszeitraum, welcher am 1. Januar beginnt, endet am 31. Dezember 2018. Der Landkreis behielt sich vor, den Leistungszeitraum durch einseitige Erklärung einmalig um zwei Jahre bis einschließlich zum 31. Dezember 2020 zu verlängern. Träger und DRK werden im Ergebnis des abgeschlossenen Vergabeverfahrens nun einen öffentlich-rechtlichen Durchführungsvertrag abschließen. © Standpunkt

Frank Pfütze/Frank Hörügel

red

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