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Oschatz Dahlen legt Eröffnungsbilanz vor
Region Oschatz Dahlen legt Eröffnungsbilanz vor
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06:00 05.11.2018
Die Heidestadt Dahlen hat ihre Eröffnungsbilanz nach Einführung der doppischen Haushaltsführung vorgelegt. Quelle: Foto: dpa
Dahlen

Die Stadt Dahlen hat erstmals eine Eröffnungsbilanz vorgelegt. Das umfangreiche Zahlenwerk, das von einer externen Gesellschaft geprüft wurde, konnte jetzt den Stadträten zum Beschluss vorgelegt werden. Dabei galt es, die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2013 festzustellen, weil ab diesem Zeitpunkt für die Kommune die doppische Haushaltsführung gilt.

Dargestellt sind ist das Anlagevermögen und Umlaufvermögen mit 25,5 Millionen Euro der Stadt, die Bilanz bietet einen Blick auf die finanzielle Lage der Kommune. Ausgeglichen sind die Aktiva und Passiva mit jeweils 25,5 Millionen Euro. Zu den Aktiva werden die Anlage- und Umlaufvermögen der Kommune gezählt, dazu gehören alle Grundstücke, Gebäude oder Infrastruktureinrichtungen. Knapp 8,9 Millionen Euro machen dabei Straßen, Wege und Plätze aus, die Gebäude im kommunalen Besitz sind mit 6,3 Millionen Euro beziffert. Außerdem werden dazu Beteiligungen oder Anteile am Abwasserverband Untere Döllnitz, Wasserverband und der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft der EnviaM KBE gezählt.

Als Passiva wird die Finanzierung der Kommune bezeichnet. Mit 2,9 Millionen Euro schlagen Kredite zu Buche, 7,7 Millionen Euro sind unter Sonderposten, also Fördermittel als Investitionszuwendungen verbucht, und 1,6 Millionen Euro zum Beispiel sind Rückstellungen, unter anderem für Altersteilzeitmaßnahmen.

Der Aufwand für die Eröffnungsbilanz war erheblich: So musste eine Firma beauftragt werden, die für die Befahrung, Erfassung und Bewertung der Straßen, Wege und Plätze abgefahren ist und das Dahlener Vermögen bewertet hat. Hinzu kommt der Arbeitsaufwand im Rathaus. Wie groß dieser Verwaltungsaufwand über all’ die Jahre war, lasse sich kaum mehr sagen, meinte Kämmerin Monika Wiedermann. Fürs Erste war das ein großer Aufwand, den man mit einem Kraftakt bewältigt habe. Die nächste Herausforderung ist die Erstellung der ersten Jahresrechnung, die noch einmal ein Kraftakt werde, da der Aufwand noch nicht absehbar sei.

Die Eröffnungsbilanz wird nun öffentlich ausgelegt, bekannt gemacht und ist für jedermann einsehbar.

Von Jana Brechlin

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