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Oschatz Dahlener Stadtgeschichte auf 456 Seiten
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12:57 05.03.2018
Hartmut Finger präsentiert heute in der „Heidequelle“ unweit des Sackhuppers, seine Stadtchronik in Geschichten. Quelle: Axel Kaminski
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Dahlen

Ein Buch zu präsentieren, ist für Hartmut Finger kein neues Gefühl . Vor vier Jahren veröffentlichte er „Das Gemayne Buch von Schmannewitz“. Finger übertrug diesen Archivbestand in ein heute lesbares und verständliches Deutsch und erhielt 2013 dafür den Sächsischen Heimatforscherpreis. Am Freitag stellt er in der „Heidequelle“ sein neues Buch vor.

Die Arbeit am jetzt erschienenen „Dahlen – Kleine Stadt mit Geschichte(n) hat der Heimtforscher und frühere Leiter des Dahlener Heimatmuseums begonnen, bevor er das Projekt mit dem „Gemaynen Buch“ in Angriff nahm.

Im Museum war er auf eine Vielzahl unbearbeiteter Akten gestoßen. „Ich wollte sie ja wenigsten richtig einsortieren“, erzählt Hartmut Finger. Beim Übertragen der Titel und Überschriften von der damals üblichen Sütterlinschrift in die heutige Schreibschrift blieb es nicht, denn die Neugier auf die Texte war geweckt.

„Vorwiegend ging es in den Akten um Geld“, erklärt Hartmut Finger. So seien zum Beispiel Steuern und Erbschaftsangelegenheiten schriftlich fixiert worden, gäben die Unterlagen Auskunft über frühere Formen der sozialen Absicherung. Vor sechs Jahren hat Hartmut Finger erste Texte für dieses Buchprojekt geschrieben. Nicht alles davon hatte bis heute Bestand. „Durch andere Akten aus dem Museum oder solche, die ich in Archiven in Leipzig oder den umliegenden Kirchgemeinden eingesehen habe, kamen immer wieder neue Erkenntnisse dazu“, erzählt der Autor. Also musste mancher Absatz der Chronik wieder umgeschrieben werden.

Apropos Chronik. Ja, das Buch gibt einen zeitlich geordneten Überblick zur Entwicklung der Stadt, aber keine Aneinanderreihung von Zahlen. „Mir ging es darum, wo möglich, persönliche Schicksale herauszuarbeiten“, unterstreicht Hartmut Finger. Diese habe er in den Zeitlauf eingebettet.

Eine wichtige Zäsur in der Dahlener Geschichte ist nach Fingers Auffassung der Dreißigjährige Krieg. Deshalb gäbe es einzelne Kapitel zur Stadt vor, während und nach diesem Ereignis.

Die Präsentation des neuen Buches beginnt am Freitag, 19 Uhr in der „Heidequelle“.

Von Axel Kaminski

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