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Das Geheimnis der ewigen Liebe

Das Geheimnis der ewigen Liebe

65 Jahre ist es her, dass sich Hildegard (87) und Herbert (89) in der Schrebitzer Kirche das Ja-Wort gaben. Verwandte, Freunde und Bekannte waren damals Zeugen, wie sich die beiden verliebt in die Augen sahen und einander versprachen, sich zu lieben und zu ehren - in guten wie in schlechten Zeiten.

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Er legt seinen Arm um ihre Schultern. Sie hält seine Hand, wenn er es braucht. Die Eheleute feierten am Sonnabend ihre eiserne Hochzeit in Schrebitz.

Quelle: sj

Oschatz/Schrebitz. Das war am 7. Juli 1949.

 

Am vergangenen Wochenende, viele viele Jahre später, saßen die beiden wieder mit ihren Liebsten zusammen. Wieder in Schrebitz, im Landgasthof Wolf, obwohl die Eheleute schon lange nicht mehr hier, sondern in Oschatz leben. Damals sind sie mit einem Handwagen umgezogen, schmunzeln sie beide bei der Erinnerung daran. "Die Idee, unsere eiserne Hochzeit in dem Ort zu feiern, in dem wir auch geheiratet haben, gefiel uns", erklärt Hildegard Assig. Sie ist gebürtige Schrebitzerin. Ihr Mann Herbert stammt aus Kiebitz - quasi um die Ecke.

 

Geheiratet haben die beiden ganz klassisch: Sie in einem weißen Hochzeitskleid, er im Anzug. Das Kleid hat sie nicht mehr. Einmal verborgt, ist es über die Jahre verloren gegangen. Sie hat ja ihre Erinnerungen, das ist das Wichtigste, sagt sie entschlossen.

 

Noch heute, nach 65 Jahren Ehe, gehen die beiden liebe- und gefühlvoll miteinander um. Er legt den Arm ganz selbstverständlich um sie. Sie legt ihre Hand auf seine, wenn ihm die Tränen kommen beim Gedanken an schlimmere Zeiten, als Krieg herrschte. Das Geheimnis ihrer langen Liebe erklären Hildegard und Herbert Assig so: "Zusammenhalt ist die Grundbasis. Liebe und Verbundenheit kommen dazu. Und auch die Höhen und Tiefen tragen ihren Teil bei." ks

Katrin Skiba

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