Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Das gab es noch nie: Kaum Wind für die Drachen
Region Oschatz Das gab es noch nie: Kaum Wind für die Drachen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:55 30.09.2018
Zum 8. Mal hat der Bürger- und Heimatverein Altmügeln-Crellenhain zum Drachenfest eingeladen. Familie Pistorius hatte aus Dresden Besuch, der mitfeierte. Quelle: Bärbel Schumann
Crellenhain

„So schlecht war es mit dem Wind bei einem unserer Drachenfeste noch nie“, stellt der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins Altmügeln–Crellenhain Michael Simbke beim Blick zum Himmel fest. Eigentlich tanzten sonst gleich von Beginn an beim Drachenfest des Vereins auf dem Crellenhainer Berg große und kleine, selbst gebaute und gekaufte Drachen in der Luft. „Diesmal hat es das Bodenpersonal echt schwer, um doch noch den einen oder anderen munteren bunten Gesellen aufsteigen zu lassen“, so Simbke. „Eigentlich weht hier oben auf dem Crellenhainer Berg imm ein Lüftchen.“

Kinogutscheine für die Besten

Mit Geduld warteten viele der zum Gipfel gekommenen Familien auf den richtigen Moment, wenn der Wind bläst. Dann versuchten vor allem die Väter mit viel Geschick zur Freude der Kinde,r die Drachen wenigstens ein wenig aufsteigen zu lassen. Am besten gelang das Familie Stoppe, die darin viel Übung hat, bei den Drachenfesten in den Vorjahren manchen Preis einheimste. Diesmal konnten sie eine weiteren mit nach Hause nehmen. Ihr Drachen flog trotz wenig Wind am höchsten. Zum schönsten Drachen wurde der von Familie Walla gewählt. Den am kreativsten gestalteten brachte Ronny Eidam zum Berg mit. Sie alle durften sich über Kinogutscheine freuen.

Tombola für die Kinder

Die Organisatoren ließen sich jedoch noch viel mehr einfallen. Eine große Tombola war für Kinder vorbereitet. Frauen vom Verein hatten sich sogar mehrfach zum „Mädelsabend“ in Vorbereitung des Festes getroffen und sich die Mühe gemacht, Lose mit Bildern dafür gebastelt.“Das war viel Arbeit, hat aber unheimlich Spaß gemacht“, meinte Alexandra Reimann vom Vereinsvorstand. Spaß gab es auch für die erwachsenen Besucher. Auf die warteten zwei Schätzaufgaben. Während das Gewichtschätzen eines Kürbisses routiniert ablief und Antje Loth dem tatsächlichen Gewicht von 6,1 Kilo am dichtetesten kam, sorgte die zweite Aufgabe für Spaß. Hier musste geschätzt werden, wie viele Sonnenblumenkerne sich in einem verschlossenen Glas befanden. Fast jeder, der das Glas in die Hand nahm, konnte sich ein Lächeln oder eine witzige Bemerkung nicht verkneifen. Am Ende kam Klaus-Dieter Pürschel der Körnerzahl am nächsten. Er schätzte 3625. Drin waren 3660. Für beide Gewinner gab es einen Preis.

Haugebackener Kuchen

Das warme Herbstwetter lockte zur Freude der Vereinsmitglieder viele Besucher zum Crellenhainer Berg. Auf den Ansturm war man bestens gerüstet. Gegrilltes sowie zwölf von Vereinsmitgliedern hausgebackene Kuchen waren begehrt. Bei ihrem Verzehr genossen viele den herrlichen Blick über die Mügelner Region und die Sonne auf den aufgestellten Tischgarnituren. „Wir sind wieder sehr zufrieden mit dem Besucherandrang und wie alles gelaufen ist. Schade, dass der Wind etwas fehlte. Aber selten ist alles perfekt“, meinte Michael Simbke am Ende des Festes.

Von Bärbel Schumann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Fisch kann man in Bucha an jedem Werktag kaufen. Schließlich steht ein Fischwagen am Ortseingang . Einmal im Jahr kann man ihn gemeinsam genießen: beim Fischerfest der Feuerwehr.

30.09.2018

Maximaler Lärm oder größtmögliche Ruhe? Die Stadt Oschatz arbeitet an Aktionsplänen für beide Geräuschpegel. Mehrstufige Pläne geben die Richtung vor.

30.09.2018

Sonnenschein und Wimpelketten allein reichen nicht, um das Publikum scharenweise zum Herbstfest in die Gartenanlage zu locken. Die „Billerts“ boten viel zum Schauen und Mitmachen an.

30.09.2018