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Oschatz "Das ist richtig familiär"
Region Oschatz "Das ist richtig familiär"
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17:20 02.05.2014
Staatsministerin für Soziales Christine Clauß (Mitte) besucht die Palliativstation in der Oschatzer "Collm Klinik". Quelle: Dirk Hunger

Eine der ersten Patientinnen der Station ist eine 54-Jährige aus dem Raum Naundorf. Sie hat sich Ostern selbst eingewiesen, weil sie die Schmerzen nicht mehr aushielt. Sie ist blass und von ihrer Krankheit gezeichnet. Trotzdem hat sich die Frau extra für den Besuch schick gemacht. An ihrem Bett sitzt die Tochter. Es scheint, als habe sie verweinte Augen.

Die kranke Frau erzählt, dass sie schon schwere medizinische Eingriffe hinter sich hat. Das war in einem anderem Krankenhaus. Dort sei sie als geheilt entlassen worden. Da es ihr aber immer schlechter ging, habe sie sich am Ostersonnabend selbst in die Oschatzer Klinik eingewiesen. Seitdem wisse sie auch, wie es um sie steht. "Zuerst waren die Metastasen an der Zunge und jetzt sind scheinbar überall, auch an den Knochen", sagt sie. Aber sie sei dankbar für die Behandlung und Betreuung in der Klinik. "Das ist richtig familiär und die Ärzte und Schwestern sind alle sehr nett", sagt sie.

In dem Gespräch wird das auf den Punkt gebracht, was zuvor Christine Clauß, Landrat Czupalla und Oberärztin Ines Kurth ansprachen, denn vor allem schwerstkranke Menschen brauchen medizinische und menschliche Zuwendung. Unterstützt bei dem Kampf um die Palliativbetten wurde das Krankenhaus von Minister Kupfer, der sich bei der Sozialministerin dafür stark gemacht hat (OAZ vom 13. Januar 2012). Die vier Patientenzimmer präsentieren sich freundlich und farbig - weg vom Krankenhaus-Stil. Einer der vier Räume gleicht einem Wohnzimmer. Hier können sich die Patienten mit ihren Angehörigen zurückziehen, eine kleine Feier ausrichten oder einfach nur reden.

Chefarzt Dr. Peter Martin, Oberärztin Ines Kurth, Stationsarzt Oliver Fischer, Fachbereichsleiterin Schwester Minette Müller-Glaw und weitere Mitarbeiter stellen sich der 24-stündigen Aufgabe: behandeln, betreuen und begleiten. Dass dies auf der neuen Oschatzer Station kompetent und mit Herzenswärme umgesetzt wird, kann die 54-jährige Patientin bestätigen. Sie ist - wie alle anderen Patienten - keine Nummer. © Kommentar

Liebegall, Gabi

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