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Der "Bratkartoffel"-Bauer

Der "Bratkartoffel"-Bauer

Wer weiß, was hinter diesem Namen steckt: Solanum tuberosum? Das ist der botanische Name für ein Grundnahrungsmittel - für die Kartoffel.

Oschatz.

Jetzt ist Erntezeit für die Knollen und eine spannende für den Oschatzer Landwirt Martin Umhau. "Was ist das für ein Kartoffeljahr?", möchte die Oschatzer Allgemeine wissen.

 

Martin Umhau macht keinen Hehl daraus: "Seit ich denken kann, ist das Jahr 2013 das komplizierteste für die Kartoffel. Aufgrund des späten Frühjahrs wurden die Saatkartoffeln zwei Wochen später in den Boden gebracht. Wir haben eine Fläche von 60 Hektar bestellt. Im Mai und Juni hatten wir es mit viel Nässe zu tun. Immerhin regnete es 300 Liter, also 30 Eimer, auf den Quadratmeter", verdeutlichte der studierte Agrarfachmann.

 

Dagegen gab es im September zu wenig Niederschläge. Diese widrigen Verhältnisse haben der Kartoffel, wie Martin Umhau erklärte, nicht gut getan. Das macht auch die Ernte, die seit Anfang Oktober, täglich von 7 bis 18 Uhr im Gang sei, deutlich. Gerechnet wird mit einem Ertrag von bis zu 250 Dezitonnen. Das ist weniger als die Hälfte der geplanten Ernte.

 

"Ich bitte die Bürger um Verständnis, wenn der Kartoffelpreis in diesem Jahr um ein paar Cent steigt. Aber Landwirtschaft findet unter freiem Himmel statt, muss mit Komponenten rechnen, die nicht zu beeinflussen sind", so der Kartoffelproduzent.

 

Die Kartoffeln, die für den Handel bestimmt sind, werden im Kartoffellagerhaus Falkenhain gelagert und entsprechend abgepackt. Die nicht angebotenen Kartoffeln, landen im Heidegut Dahlen für die Viehfütterung.

 

Für die Erdäpfel, wie die Kartoffel auch genannt wird, die auf den Tellern der Verbraucher landen, stehe er in Sachen Qualität mit seinem Namen. Martin Umhau biete für die drei Hauptrichtungen bei Kartoffelgerichten die richtige Knolle an: mehlig, fest kochend und die, die für den Kartoffelsalat gedacht ist.

 

Übrigens bietet der Oschatzer Landwirt nicht nur Kartoffeln an, er verzehrt sie auch selbst gern. Am liebsten in Form von Bratkartoffeln. Aber auch sein Kartoffelsalat ist mittlerweile bei der Familie und Freunden gefragt. Wenn Feste anstehen, kommt er also nicht drum herum, sich wieder einmal als Koch zu beweisen.

Gabi Liebegall

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