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Oschatz Der Preis ist heiß: Deshalb liefert Lützschena Essen für Oschatzer Kinder
Region Oschatz Der Preis ist heiß: Deshalb liefert Lützschena Essen für Oschatzer Kinder
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00:31 25.05.2015
Für die Mädchen und Jungen, hier die Kita "Kinderwelt", gibt es ab August einen neuen Essenslieferanten. Quelle: Dirk Hunger
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Oschatz

Von Hagen Rösner

Der Oschatzer Stadtrat verabschiedete in dieser Woche einen Beschluss, mit dem die Versorgung ab August an die Bürgerhaus Lützschena GmbH vergeben wird. Mit dem Beschluss kamen die Stadträte dem ausdrücklichen Wunsch der Elternvertreter aus den jeweiligen Einrichtungen nach. "Bei den Grundschulen wird sich nichts ändern, weil uns vor dort signalisiert wurde, dass man mit der Versorgung zufrieden ist", informierte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar die Stadträte.

Bei der Neuauschreibung für die Essensversorgung wurden drei Unternehmen um die Abgabe von Angebote gebeten. Damit beteiligte sich neben der Bürgerhaus Lützschena GmbH aus der Nähe von Leipzig auch die Sodexo SCS GmbH aus Dresden sowie der Kantinenservice Ahnert aus Liebschützberg.

"Wegen der Anpassung der Essenspreise an den Mindestlohn sind die Elternvertreter aus einigen Kindereinrichtungen an uns herangetreten, um noch einmal eine Ausschreibung zu veranlassen", erläuterte Sozialamtsleitern Ulrike Lösch. Sie berichtete den Stadträten auch, dass bei der Essenslieferung ganz strenge Standards eingehalten werden. Dabei gelten die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Dabei muss das Essen auf die Bedürfnisse der Kinder in den einzelnen Altersgruppen abgestimmt sein. "Es ist genau festlegt, wie viele Vitamine Kalorien, Fett oder Proteine enthalten sein müssen. In diesen Qualitätsrichtlinien ist auch die Gestaltung des Speiseplans festgehalten", informierte Ulrike Lösch über die Hintergründe der Ausschreibung. Zum Angebot sollen aber auch vegetarische und saisonale Gerichte gehören. "Für die Eltern spielt natürlich auch der Preis pro Portion eine wichtige Rolle", sagte Ulrike Lösch. In diesem Punkt lag das Bürgerhaus Lützschena an erste Stelle. Hier werden für eine Essensportion in der Krippe 2,40 Euro, im Kindergarten auch 2,40 Euro und für die Nachmittagsverpflegung in Kita und Krippe 50 Cent verlangt. Die Essensportion des Bürgerhauses für die Mittelschule wurde mit 2,85 Euro berechnet. Die beiden Mitanbieter lagen mit ihren Preisen darüber. Unverständnis gab es bei den Stadträten über den langen Transportweg des Essens. "Für mich ist die Preisgestaltung unverständlich, da der angebotene Essenspreis nach meinen Berechnung gerade mal für den Transport und die Abwicklung der Bestellung reicht", hat CDU-Stadtrat Albert Pfeilsticker ermittelt. "Wir haben uns extra noch einmal von den Unternehmen die Auskömmlichkeit der Preise versichern lassen", berichtete die Sozialamtsleiterin. Bedenken wegen des weiten Fahrweges gab es von weiteren Stadträten. Letztlich stimmte das Gremium dem Wunsch der Elternvertretungen zu und vergab die Essensversorgung ab 1. August für das folgende Jahr an das Bürgerhaus Lützschena.

© Kommentar

Hagen Rösner

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