Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Der „Wilde Rabe Robert“ ist das neue Maskottchen der Döllnitzbahn
Region Oschatz Der „Wilde Rabe Robert“ ist das neue Maskottchen der Döllnitzbahn
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:53 08.06.2016
Sein graues Herz schlägt für die Döllnitzbahn: Der Wilde Rabe Robert.
Anzeige
Mügeln

„Achtung, Robert kommt“, hieß es in den vergangenen Tagen im sozialen Netzwerk Facebook regelmäßig auf der Seite der Döllnitzbahn GmbH. Das Geheimnis um die dunkel aussehenden Körperteile, mit denen für den geheimnisvollen Robert auf Fotos geworben wurde, lüfteten die Verantwortlichen schließlich im O-Schatz-Park. Und siehe da, es handelt sich nicht um den Wilden Robert, die Lokomotive.

Des Rätsels Lösung wurde jetzt publikumswirksam präsentiert. Zur Maskottchenparade anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Oschatzer Allgemeine Zeitung auf der Kleinen Gartenschau in Oschatz hat er schon etlichen Besuchern die Hand geschüttelt: Der „Wilde Rabe Robert“ ist das neue Maskottchen der Döllnitzbahn.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens gibt es einen tierischen Sympathieträger, der künftig auf Veranstaltungen, Messen und zu weiteren Anlässen für Fahrten mit dem Wilden Robert werben wird. Das schwarzgraue Federkleid des Vogels erinnert an die Farbe der schnaufenden Dampflok – und auch wenn ein Rabe womöglich etwas schneller fliegt, als die Lok auf der Schiene schnaufen kann – so stehen doch beide für Mobilität. Robert wirbt für Robert, so einfach ist das.

Auffällig ist neben Roberts Zugbegleiteruniform mit blauer Mütze und großer Umhängetasche vor allem das graue Herz mitten auf der Brust. „Das schlägt voll und ganz für die Döllnitzbahn“, sagt Denise Zwicker, Marketingverantwortliche und eine der geistigen „Mütter“ des Rabens. Sie hat den gefiederten Gesellen gemeinsam mit ihrer Kollegin Alexandra Leipner erfunden.

„Die Idee war recht schnell geboren, wir haben dann ein Unternehmen, das bereits das Rußhörnchen der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) kreiert hat, beauftragt, das Ganze umzusetzen. Aus drei Vorschlägen auf dem Papier haben wir den aus unserer Sicht passendsten Wilden Raben Robert ausgesucht“, beschreibt Denise Zwicker. Der absolute Clou am Kostüm ist allerdings eine Kühlweste, die dafür sorgt, dass jeder, der in die Rolle Roberts schlüpft, auch bei tropischen Temperaturen cool bleiben kann Weitere Kühlelemente sind unter der Mütze des Vogels angebracht – so bewahrt jeder Mitarbeiter, der hinein schlüpft, immer einen kühlen Kopf.

Mit seinem flauschigen Federkleid, den großen runden Kulleraugen und den markanten Schwanzfedern hat das tierische Aushängeschild einen hohen Wiedererkennungswert und dürfte vor allem bei Kindern sehr beliebt sein.

Seinen nächsten Auftritt hat der Wilde Rabe Robert voraussichtlich beim großen Bahnhofsfest im September. Derzeit erarbeitet die Döllnitzbahn GmbH weitere Ideen, ihr neues Maskottchen zu vermarkten.

Von Christian Kunze

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Von einem Dienstleiter zum nächsten – so sieht Uta Moritz ihren Wechsel von der Hotelbranche nach Oschatz. Die Dresdenerin ist neue Geschäftsführerin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH.Sie leitet künftig die Geschicke des Platschbades, der Stadthalle, der Oschatz-Information, der Bibliothek, und des Stadt- und Waagenmuseums.

28.02.2018

Das Storchen-Paar auf der Varia-Esse in Mügeln hat mittlerweile vier junge Tiere ausgebrütet. Wie es den Eltern und seinem Nachwuchs geht, kann man über eine Web-Cam im Internet auf der Seite des Heimatvereins Mogelin verfolgen. Die Heimatfreunde wollen die Jungtiere demnächst beringen.

08.06.2016

Es gibt viel zu tun am Dammühlenteich. Kaum einer weiß das besser als Stephan Göpel, der das Areal gekauft hat, nachdem er es drei Jahre gepachtet hatte. Trotz des Investitionsstaus hat der Platz aus seiner Sicht einen unbezahlbaren Vorteil: die Lage im Wald und dessen heilende Wirkung auf die Gäste.

07.06.2016
Anzeige