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Der lange Weg des Sachsenliedes endet in Oschatz

Kultur Der lange Weg des Sachsenliedes endet in Oschatz

Sing, mei Sachse, sing: Was für Jürgen Hart gilt, sollte auch den übrigen Einwohnern des Freistaates nicht verwehrt bleiben – findet Peter Knauke. Der Meißener kämpft seit Jahren für eine Hymne des Freistaates. Nun kann sie erklingen – zum Tag der Sachsen in Meißen. Das Ende dieser Odyssee markieren Sänger aus Oschatz.

Seit 30 Jahren stimmstark: Der Oschatzer Lehrerchor widmet sich einer Sachsenhymne.

Quelle: Archiv-Foto: Dirk Hunger

Oschatz/Meissen/Löbau. Am ersten Septemberwochenende findet in Löbau der Tag der Sachsen statt. Zum Rahmenprogramm wird das Lied „Friede dir, mein Land der Sachsen“ gehören – eingesungen von den Mitgliedern des Oschatzer Lehrerchores. Leiterin Katja Scholz freut sich, dass dieses Projekt dem Ensemble im 30. Jahr des Bestehens neuen Schwung gibt – auch wenn die Sänger aus organisatorischen Gründen selbst nicht nach Löbau reisen werden.

Damit das Sachsenlied in Löbau erklingt, müssen noch die Bestrebungen von Peter Knauke fruchten. Der Lehrer und ehemalige Dozent der Hochschule Zwickau lässt nicht locker, wenn es um das Thema Landeshymne für den Freistaat geht. Selbst nicht musikalisch begabt oder Chorsänger, geht es dem Senior allein ums gemeinsame Singen als Kulturgut und Stärken des patriotischen Gefühls. „Da kann ein Lied, egal ob es nun eine offizielle Landeshymne ist, sehr viel beitragen“, ist Knauke überzeugt.

Löbauer Vokal-Oktett tritt auf

Weitere Beiträge neben dem Sachsenlied, gedichtet und komponiert von Axel Klemm und Doris Grieswald, wird es zum größten Volksfest des Freistaates vom Löbauer Vokal-Oktett geben. Die Sänger unter der Leitung des Kirchenmusikdirektors im Kirchenbezirk Löbau-Zittau, Christian Kühne, bringen unter anderem das Oberlausitzlied, die Europahymne und das Löbauer Heimatlied zu Gehör.

In den zurückliegenden Jahren stieß Peter Knauke mit seinem Ansinnen bei verschiedenen Adressen auf taube Ohren. Die Junge Union unterstützte ihn eine Zeit lang, ebenfalls wandte er sich an die Sächsische Staatskanzlei, die sich das Thema einst auf die Fahnen schrieb und wieder fallen ließ, und schließlich informierte er sogar den amtierenden Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) persönlich sowie dessen Vor-Vor-Gänger Kurt Biedenkopf und seine Gattin Ingrid. Ebenfalls einbezogen sind seit Kurzem wieder die LVZ, Freie Presse, Sächsische Zeitung und Dresdener Morgenpost.

Von Christian Kunze

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Oschatz
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