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Oschatz Dicke Luft im DRK-Ortsverein Oschatz
Region Oschatz Dicke Luft im DRK-Ortsverein Oschatz
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06:00 14.02.2017
Quelle: Michael Hempel
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Oschatz

Wie geht es künftig mit dem DRK Ortsverein Oschatz weiter? Einige Unstimmigkeiten und Kommunikationsprobleme bestimmten in den vergangenen Monaten den Alltag der 20 aktiven Ehrenamtlichen. Die Situation hatte sich festgefahren, der Verein spaltete sich in Gruppen, die das Gespräch miteinander nicht mehr suchen konnten und wollten. So kann es künftig nicht weitergehen, dachte sich der Vorsitzende Tino Teschner und informierte schließlich den Vorstand und das Präsidium des DRK Kreisverbandes über die momentane Situation. Es galt nun hier sich der Sache zügig anzunehmen und sich mit allen Beteiligten zusammen zu setzen. Gemeinsam sollte eine Lösungsstrategie erarbeitet werden.

Vor zwei Wochen kam es schließlich zu einer „Ideenwerkstatt“, welche durch die Ehrenamtskoordinatorin Manuela Schreiber moderiert wurde. Ein Großteil der Mitglieder des Ortsvereins, die Präsidentin Diana Krause und die Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Anne Lissner waren Teilnehmende. Mit Hilfe aller Anwesenden wurden Strategien zum Umgang und zur besseren Information und Kommunikation miteinander erarbeitet.

In Punkto Kommunikations- und Informationsschwierigkeiten konnten am Abend einfache Lösungen gefunden werden. Es wurden Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt, Ansprechpartner festgelegt und ein Kommunikations-Informationsschema entwickelt.

Alle Mitglieder seien motiviert, haben vor, wieder ein eingespieltes Team zu werden, wie 2014, als sie für ihre engagierte ehrenamtliche Arbeit sogar durch die Stadt Oschatz prämiert wurden.

Nun müssen die zur „Ideenwerkstatt“ besprochenen Themen bei den Mitgliedern des Ortsvereins erst einmal sacken. Alle wollen dem noch eine Chance geben, war der Grundtenor nach der Ideenwerkstatt.

In zwei bis drei Monaten soll es ein erneutes Zusammentreffen mit den Ehrenamtlichen des Ortsvereines geben, um weiter an der Ausrichtung und Umsetzung der neuen Struktur des Ortsvereins zu feilen. „Erst dann können wir sehen, welche Ausrichtung der Ortsverein nimmt.

Bisher habe sich der Ortsverein auf die „Sanitätsdienstliche Absicherungen“ fokussiert. Hier gilt es aber vorab eine mehrwöchige Ausbildung zu absolvieren. „Das ist nicht unbedingt für jeden machbar. Ohne Qualifikation können die Mitglieder nur mitlaufen, nicht selbst handeln. Der Verein hat vielleicht noch mehr Potenzial. Daher könnte eine andere Ausrichtung hinzugefügt werden. So wären auch andere Einsatzbereiche, wie zum Beispiel in der Jugendbetreuung oder im Bereich Soziales durchaus denkbar. Doch das müssen die Mitglieder ganz allein entscheiden. Worauf es schließlich tatsächlich hinaus laufen wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen“, so Manuela Schreiber. Ehrenamtliche Mitglieder im DRK können sich entscheiden, ob sie sich im Ortsverein, dem Jugendrotkreuz, der Wasserwacht, in der Bereitschaft, im Bereich Soziales, als Ausbilder oder im Katastrophenschutz engagieren möchten.

Für potenzielle Mitglieder muss es einen festen Ansprechpartner geben. Um neue Ehrenamtliche auch entsprechend mit einbeziehen zu können, sollte sich jemand dazu bereiterklären, diese eine Zeit lang an die Hand zu nehmen. Das muss nicht ein Mitglied alleine übernehmen. „Bevor wir neue Ehrenamtliche gewinnen, sollten jedoch die Strukturen im Ortsverein wieder stimmen, die ehrenamtliche Tätigkeit muss wieder allen Spaß machen“, betont die Ehrenamtskoordinatorin. Um das zu erreichen, müsse innerhalb der Gruppe ein Umdenken bezüglich der ehrenamtlichen Tätigkeit erfolgen. Ehrenamt darf nicht zum Zwang werden. Der Umgang miteinander muss auf gegenseitigem Verständnis bauen.

Von Kristin Engel

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