Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Die Narren sind los: Urlaubsstimmung und viel Tanz in Oschatz
Region Oschatz Die Narren sind los: Urlaubsstimmung und viel Tanz in Oschatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:23 12.02.2012

[gallery:600-20704011P-1]

Von Lisa Garn

"Oschatz - Helau!" - dieser Ruf ertönte am Sonnabend wieder ganz laut. Ausgelassen und in bunter Kostümierung feierten die Gäste ganz nach dem Motto zum Faschingstanz: (B)ade-(H)osen-Ball. Sonnenbebrillte Badehosenträger saßen da neben leicht bekleideten Strandnixen, Matrosen neben Meerjungfrauen. Und getanzt wurde, was das Zeug hält. .

"Wir haben diesmal das Konzept umgestellt: Zu jeder vollen Stunde gibt es die Einlagen und dazwischen wird getanzt. Das ist sehr gut angekommen. Wir haben sehr viele Rückmeldungen bekommen: Die Leute haben sich gefreut, dass sie sich mehr unterhalten und eben tanzen können", sagt OCC-Vorsitzende Angela Leopold. Sie zieht ein positives Fazit zur ersten Abendveranstaltung des OCC unter neuer Regie. "Ich bin angenehm überrascht, dass das Publikum die Veranstaltung so gut fand. So kann es weitergehen und wir haben auch langsam Zulauf." Insgesamt 26 Mitglieder gehören dem Verein an. "Wir bauen auf die Jugend und es können sich gern Leute melden, die mitmachen wollen."

Und eines steht fest: Im Februar 2013 wird es einen Umzug geben. Als Günter Staffe, der durch den Abend moderierte, das verkündete, war der Jubel im Saal groß. "Wir hatten eine Sendepause und das tat mir in der Seele weh, aber wir sind jetzt im dritten Gang und schalten hoch auf den vierten." Durch Sponsoren konnte sich der OCC einen neuen Hänger anschaffen, der auch bereits gestaltet worden ist. "Ich hoffe, dass sich wieder Viele am Umzug beteiligen." Zunächst ist der OCC nun in Mannschatz dabei, danach beim Umzug in Strehla und im November in Dahlen.

Die Gäste freut's. "Endlich gibt es wieder einen Karneval, ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Fan", sagt Detlef Probst. "Es ist einfach Spaß, man sitzt mit Leuten zusammen und kann feiern. Und ich finde den Karneval auch besser als in Köln. Wenn man das manchmal im Fernsehen sieht, das ist ja sterbenslangweilig, vor allem das ganze Gerede. Hier kann man tanzen."

Wer sich für den OCC interessiert oder Mitglied werden will, kann sich bei Angela Leopold unter der Telefonnummer 03435/93 27 30 melden.

"Die Welt zu Gast bei Freunden" - so schien es, wenn man den Saal des DCC am Sonnabend betrat. Gäste aus Okzident und Orient saßen an den Tafeln und hatten nur ein Ziel: Närrisch werden. Nun handelte es sich nicht um eine Versammlung der Vereinten Nationen zum Thema Karneval. Vielmehr waren es die Dahlener Narren, die mit ihrem Motto "Von Rio bis Shanghai - der Sackhupper ist überall dabei" die Fantasie der Gäste angeregt hatten und zu den bunten multikulturellen Verkleidungen inspirierten. Wie gewohnt, trat das Prinzenpaar Birgit I. und Rene I. lächelnd und in traditionellem Outfit vor's Volk. Was man von ihren Untertanen nicht behaupten konnte. Der Partnerlook aber war groß im Trend. Da lebte so mancher Verkäufer seinen Traum vom Dasein als Ölscheich aus und aus zurückhaltenden Damen wurde eine exotische Geisha. Das Motto am vollständigsten umgesetzt hatten aber Ute Grätz und Jens Rathel. Untenrum gaben beide den Sackhupper mit alten Jutesäcken und obenrum war sie eine fernöstliche Geisha mit leuchtenden Knicklichtern als Stäbchen in der Frisur und er war ein Chinese mit Hawaii-Hemd. "Wir haben erst Donnerstag kurzfristig erfahren, dass wir noch Karten bekommen und so musste es schnell gehen. Da wurde eben zu Hause alles durchstöbert und geschaut, was zum Motto passen könnte", verrät Ute Grätz. Nach dem Bestaunen der Kostüme begann der offizielle Teil des Programms. Die Vereinsmitglieder hatten wieder einmal alle Arbeit geleistet und die Weihnachtspause genutzt, um ihr Programm zu einem echten Highlight werden zu lassen. Die Witze und Sketche wurden umrahmt von akrobatischen Tanzeinlagen der Funkengarde. Die Solisten Leonie Lasse und Katharina Rost sind dieses Jahr sogar für die Sachsenmeisterschaften qualifiziert. Auch die ältere Schwester von Katharina, Cassandra, wird mit ihrem Partner dort um einen Titel kämpfen. Das Lob der Gäste hatten sie auf jeden Fall auf ihrer Seite. In den Büttenreden und am Stammtisch wurden die Griechen und Angela Merkel heftig aufs Korn genommen, aber der Höhepunkt waren die Darbietungen nach 22 Uhr. Frau Bähnert berichtete von ihrer Weltreise. Zu jeder Station gab es natürlich auch Erinnerungen, die von den anderen Darstellern umgesetzt wurden. So bettelte die, als Russe verkleidete, Sabine Müller eine stämmige Anouschka mit musikalischer Umrahmung um den ersehnten Wodka an und das Publikum bog sich vor Lachen. Doch überboten wurde das noch vom folgenden Programmpunkt. Ein japanischer Koch mit dazugehöriger Geisha bereitete aus Haustieren fernöstliche Köstlichkeiten. Was sich makaber anhört, war an Komik kaum zu überbieten. Die Karnevalisten aus der Heide müssen sich also kein bisschen hinter den Hochburgen am Rhein verstecken. Als der letzte Witz verklungen war und die Südseeperlen hinter der Bar den letzten durstigen Tänzer versorgt hatten, verkroch sich der Hupper wieder bis zur nächsten Saison in seinen Sack und tüftelt bis dahin an neuen Ideen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Mitglieder des Oschatzer Tennisvereins haben sich vor kurzem bei verschiedensten sportlichen Aktivitäten beteiligt. Neben einem Skiausflug in den Bayrischen Wald standen außerdem ein Herrenpunktspiel sowie die Kegelveranstaltung der älteren Herren auf dem Plan.

12.02.2012

Die SG Oschatz/Merkwitz bestritt mit sieben Mannschaften das Endrundenturnier der A-Junioren um die Hallenkreismeisterschaft. Die Spielgemeinschaft begann das Turnier mit einem Unentschieden gegen den FSV Wacker Dahlen verhalten.

12.02.2012

Spieler und Zuschauer erlebten in dieser dramatischen Begegnung ein Wechselbad der Gefühle. In den letzten Minuten der Partie riss es das begeisterte Publikum regelrecht von den Sitzen.

12.02.2012
Anzeige