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Oschatz Die Oschatzer Sängerin Kristin Müller steht im Deutschlandfinale des SPH-Bandcontests
Region Oschatz Die Oschatzer Sängerin Kristin Müller steht im Deutschlandfinale des SPH-Bandcontests
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09:56 14.11.2017
Riesen Erleichterung nach dem Sieg im Leipziger Club „Halle 5“: Kristin Müller mit ihrer Band.  Quelle: Foto: Jens Schumann
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Leipzig/Oschatz

 Die Oschatzer Sängerin Kristin Müller steht mit ihrer Band „Black Book“ im Deutschlandfinale des SPH-Bandcontest. Am Wochenende gewann sie das Halbfinale des deutschlandweit stattfindenden Musikwettbewerbs in Leipzig und setzte sich dort gegen sieben andere Bands durch. Am 20. Januar 2018 geht es dann für die fünf Nordsachsen zum großen Finale ins rheinland-pfälzische Montabaur.

Kristin Müller ist Sängerin der Band und stammt aus Oschatz. Nach dem Erfolg in Leipzig gibt sie sich bescheiden: „Wir haben das überhaupt nicht erwartet – wir sind ziemlich platt!“ Seit drei Jahren steht sie gemeinsam mit den Leipzigern Tom Wilhelm, Christoph Brunner, Paul Kretschmar und Christoph Rast im Proberaum und auf der Bühne. Es sei jedoch ziemlich schwer, für ihre Musikrichtung Auftritte zu finden. „Wir haben uns nur am Bandwettbewerb angemeldet, weil wir live spielen wollten“, erklärt Müller. Daher sei die Band auch „unverfangen“ an den Wettbewerb herangegangen.

Ihre ersten musikalischen Schritte machte die heute 32-Jährige in der Oschatzer Musikschule „Heinrich Schütz“. Dort übte sich Müller zunächst am Klavier. 2002 ging sie nach Leipzig, um am Musikgymnasium Markkleeberg ihr Handwerkszeug zu erlernen. „Ich habe aber früh gemerkt, dass ich viel lieber die Rolle der Sängerin einnehmen möchte“ sagt Müller heute. Und das macht sie auch – in ihrer Band Black Book (übersetzt: schwarzes Buch). Die Musiker teilen die Leidenschaft für Rock der 60er- und 70er-Jahre, „à la Led Zeppelin, Deep Purple oder den Rolling Stones“, erklärt Müller. Dies sei auch in den selbst geschriebenen Liedern der Band zu hören. Ein Proberaumnachbar habe die Musik von Black Book einmal gut auf den Punkt gebracht, sagt die Sängerin und lacht: Es sei „das Feeling von früher und der Sound von heute.“ Mit dieser Beschreibung fühle sie und die Band sich sehr gut beschrieben.

Eine Menge Erfahrung gesammelt

Falls es mit dem Sieg im Finale für Black Book nicht klappen sollte, haben die Musiker während der drei Ausscheidungsrunden bis zum Halbfinale auf jeden Fall eine Menge Erfahrung sammeln können, sagt Kristin Müller. Der Ehrgeiz sei jedoch geweckt: „Wenn man eine Runde weiterkommt, will man dann noch die nächste weiterkommen.“

„Wir haben bisher schon kräftig Unterstützung aus Oschatz bekommen“, sagt die Sängerin. Sie schätzt, dass etwa ein Drittel der eigenen Fans jedes Mal aus Oschatz zu den Ausscheidungsrunden angereist seien.

Wer nach Montabaur mitfahren will: Die Band plant, einen Bus für Band und Fans zu organisieren. Dafür reicht eine Mail: blackbook_info@web.de oder Nachricht über www.facebook.com/BlackBookRock.

Von Mathias Schönknecht

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