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Oschatz Die Wege des Herrn-
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23:00 30.07.2014

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Was Lücken sowohl schließt, als auch reißt. Während für die Kirchgemeinde Roßwein mit Dr. Heiko Jadatz ein neuer Pfarrer gefunden ist, wird mit dem Weggang von Ulrike Weyer, die Superintendentin in Plauen wird, ab Anfang nächsten Jahres in Sornzig eine Stelle unbesetzt sein.

Dass mit dem bisherigen Vikar der evangelischen Gemeinde Zschoppach, früherer wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Leipzig und ausgemachter Reformationsexperte, Dr. Heiko Jadatz, ein Pfarrer für die vakante Stelle der Roßweiner Kirchgemeinde gefunden wurde, nennt Liebers einen "Glücksumstand". Er kennt Jadatz als Vorsitzenden der AG Reformationsdekade und ist sich sicher: "Das ist einer der Brücken bauen kann." Was er laut Stellenbeschreibung auch soll. Zur Pfarrerstelle (75 Prozent) soll er in der Jugendarbeit des Kirchenbezirkes Aufgaben übernehmen. Womit er das Team mit Judith Krautkrämer (ebenfalls 25 Prozent) und dem seit Januar mit einer halben Stelle in der Jugendarbeit angestellten Dirk Fechter ergänzt. "Das freut mich, dass wir mit diesen Modellen gemeindeübergreifend arbeiten können", so Liebers.

Was auch im Kirchspiel Sornzig mit den Kirchgemeinden Ablaß, Sornzig, Schrebitz, Kiebitz, Börtewitz und Gallschütz ab Ende des Jahres ein Thema wird, wenn Ulrike Weyer den Kirchenbezirk verlässt. Die Diplomtheologin wird neue Superintendentin im Kirchenbezirk Plauen. Mitte Juli wählte die Synode in der Plauener Versöhnungskirche mit 74 Prozent der Stimmen die 41-Jährige in dieses Amt. "Ulrike Weyer ist dann die zweite Frau in Sachsen, die an die Spitze eines Kirchenbezirkes gewählt wurde. Das ist die berechtigte Anerkennung für eine qualifizierte Kraft", so Liebers, der die 41-Jährige auch mit einem weinenden Auge ziehen lassen muss, weil für die - von der Landeskirche bis Ende 2018 genehmigte Stelle - ein Ersatz gefunden werden muss. "Wir werden uns mit dem Oschatzer Konvenzbereich des Bezirkes über eine Vakanzvertretung in Sornzig unterhalten", blickt Liebers voraus.

Die nächste Personalie im Kirchenbezirk betrifft den Superintendenten zwar arbeitsrechtlich nicht direkt, macht ihn aber einigermaßen betroffen. Dass der Döbelner Kantor Winfried Kleindopf die Stadt verlässt, sei mindestens "ein Verlust." Kleindopf wird eine Stelle in einer Berliner Stadtteilgemeinde annehmen. Der Kirchenvorstand der Döbelner Nicolai-Gemeinde, bei der Kleindopf angestellt ist, lässt seine Koryphäe ungern ziehen, wird ihm aber keine Steine in den Weg legen.

Thomas Lieb

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