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Oschatz Diebe setzen Laster mit gestohlenem Radlader bei Dahlen in den Sand
Region Oschatz Diebe setzen Laster mit gestohlenem Radlader bei Dahlen in den Sand
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14:58 28.09.2016
Stundenlang mussten die Feuerwehrleute gestern in den frühen Morgenstunden den Unfallort sichern. Vom Fahrer fehlte im Laufe des Tages noch jede Spur.
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Dahlen/Bortewitz

Nicht weit sind Diebe am Mittwoch in den frühen Morgenstunden gekommen: Unbekannte waren auf Streifzug in Dahlen. Sie steuerten mit ihrem Laster ein Betriebsgelände an, brachen das Tor auf und luden den Radlader der Firma in ihren Laderaum. Nach Polizeiangaben geschah der Einbruch gegen 1.45 Uhr. Nur wenige Minuten später fand die Flucht der Diebe ein jähes Ende auf einem Feld an der Verbindungsstraße zwischen Dahlen und Bortewitz.

Dort war der Fahrer zunächst in einen Graben, dann gegen einen Baum gefahren, der dabei umgerissen wurde. Das hatte den Lkw in gefährliche Schräglage gebracht und das Fahrerhaus in den Ackerboden gesetzt. Bei dem Aufprall wurde der Tank des Lasters beschädigt, und Diesel lief aus. Entdeckt wurde der Unfall schon kurz darauf von der Polizei, die auf einer Routinefahrt auf der Strecke unterwegs war. Nach Meldung der Beamten wurde um 1.55 Uhr auch die Freiwillige Feuerwehr Dahlen alarmiert, die die Unfallstelle zunächst ausleuchtete und anschließend dafür sorgte, dass der Diesel nicht weiter in den Boden sickern konnte, sondern mit Spezialmittel gebunden wurde.

Abgesehen vom zerstörten Tank war auch die Vorderachse des Fahrzeuges stark beschädigt, die Radaufhängung regelrecht abgeknickt und der Lkw daher nicht mehr fahrbereit. Der oder die Täter hatten es vorgezogen, sich nicht am Unfallort erwischen zu lassen und waren, als die Polizei eintraf, bereits geflohen. Die Kennzeichen des Lasters hatten sie zuvor noch entfernt. Eine „Vorsichtsmaßnahme“ der Diebe, die allerdings halbherzig war, denn sie hatten die Nummernschilder ganz in der Nähe weggeworfen, wo die Polizei die Kennzeichen fand und feststellen konnte, dass der Lkw in Polen zugelassen ist. Außerdem entdeckten die Beamten bei der Durchsuchung des Fahrzeuges den kurz zuvor in Dahlen gestohlenen Radlader. Weitere Spuren wurden gesichert, auch ein Fährtenhund kam zum Einsatz. Vom Fahrer und möglichen Begleitern fehlte allerdings auch am Mittwoch im Laufe des Tages noch jede Spur.

Für die Dahlener Feuerwehrleute war es eine kurze Nacht: Bis gegen 5 Uhr waren die Kameraden im Einsatz und sicherten die Unfallstelle, bevor sie wieder abrücken konnten – und die meisten der Helfer gleich weiter auf Arbeit fuhren.

Von Jana Brechlin

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