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Dinosaurier "belagern" Oschatzer Müntzer-Haus

Dinosaurier "belagern" Oschatzer Müntzer-Haus

Ein bisschen "Jurassic-Park" in Oschatz. Wer den Film kennt, weiß: Das ist nichts für schwache Nerven. Kein Film, sondern eine Ausstellung mit Modellen ausgestorbener Riesenechsen ist heute und morgen im Thomas-Müntzer-Haus zu sehen.

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Mario Sperlich gestern kurz nach der Ankunft mit drei großen Lastern. Mit seinem Team und der Hilfe von Schülern, dauerte die Entladung der Dinos nicht ganz so lange. Der große Saal des Thomas-Müntzer-Hauses war im Handumdrehen ein kleiner "Jurassic Park".

Quelle: Sven Bartsch

Chef Mario Sperlich (51) kann von der Exposition sagen, dass es die einzige mobile Dinosaurier-Ausstellung in Deutschland ist. Die OAZ war gestern bei der Ankunft der "Protagonisten" dabei.

 

 

 

Vor der Oschatzer Stadthalle halten drei riesige blaue Trucks. "Wir müssen uns beeilen, sonst bekommen wir Ärger mit der Polizei", sagt der Chef und packt mit an. Da werden einzelne Dino-Teile gebracht, aber auch ganze Tiere müssen aus den Fahrzeugen ins Thomas Müntzer-Haus gehievt werden.

 

Plötzlich ist ein Bild zu sehen, was heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist: Schüler, die auf dem Heimweg von der Schule sind, werden gefragt, ob sie helfen könnten, und sofort finden sich rund zwölf Mädchen und Jungen aus der Oberschule "Robert Härtwig" und dem Beruflichen Schulzentrum, die sofort Ja sagen und umgehend zupacken - nicht ganz uneigennützig, aber immerhin. Dass es Spaß macht, sieht man an Mandy Ahlgrimm und Kevin Tschierschke, die ebenfalls mit helfen.

 

Zum Kuscheln sind sie nicht gerade geeignet. Dafür dürfen die Besucher staunen, wenn sie die Dinos betrachten und lesen können, um welches Tier genau es sich handelt.

 

Mario Sperlich, Sohn Guliano und weitere acht Mitstreiter sind echte Dino-Fans, gestehen die beiden, die aus einer alten Schausteller-Familie stammen. "Wir sind die sechste Generation", zeigt sich der Chef stolz.

 

Die OAZ erfährt, dass das Familienunternehmen seit acht Jahren durch Deutschland tourt. "Wir waren auch schon in Dänemark, in Österreich und in der Schweiz", sagt der Sohn. Insgesamt hätten sie 70 Modelle, aber in Oschatz werden nur 30 Dinos gezeigt. "Das ist eine Platzfrage", begründet der 29-jährige Junior die Entscheidung. Das Material, aus dem die Dinos sind, setzt sich aus Fiberglas, Polyester, Gummi und Styropor zusammen. "Das einzige, was die Wissenschaft von Dinos noch nicht weiß, ist, wie die Haut und die Farbe der Dinos wirklich beschaffen waren." Wenn die beiden von Dinos sprechen, scheinen sie in eine andere Welt zu tauchen. Begeistert erzählt der Junior-Chef, dass vor zwei Jahren das Skelett eines Velociraptor gefunden und im Maßstab 1:1 nachgebaut wurde. Andere sind aus TV oder Dino-Parks nachempfunde

 

i www.dinoinfo.de/

Gabi Liebegall

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