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Döbeln: Am Siebenmeter-Punkt Nerven gezeigt

Döbeln: Am Siebenmeter-Punkt Nerven gezeigt

Aufs Treppchen haben sie es nicht geschafft, doch immerhin ist für die Lessing-Gymnasiasten aus Döbeln gestern bei ihrem eigenen Hallenfußballturnier ein besserer Platz als noch im vergangenen Jahr herausgesprungen.

Döbeln.

Vierter sind die LGD-Kicker bei der 21. Ausgabe des traditionellen Vergleichs der Gymnasien Mittelsachsens geworden. Allerdings hätten sie auch gut und gerne Dritter werden können. Oder Erster. Doch das wurden in diesem Jahr die Riesaer.

 

Es war von Anfang an alles drin für die erste Vertretung der Gastgeber, die den Pokal seit vielen Jahren nicht mehr zu fassen bekommen hat. Optimal starteten die von Turnierleiter Siegbert Leimner gecoachten Jungs in den Wettbewerb - mit einem Treffer von Felix Stecher gegen Vorjahressieger Nossen, zwei Sekunden vor Abpfiff der zehnminütigen Partie. Im Folgenden gewannen die Gelb-Roten gegen Unna (3:0), Brand- Erbisdorf (3:0) und Rochlitz (1:0). Nur gegen Oschatz - späterer Gegner im kleinen Finale - reichte es bloß zu einem 1:1. Nichtsdestotrotz gewannen die LGD-Kicker ihre Vorrundenstaffel. Die zweite Vertretung landete in ihrer Staffel auf Platz vier und durfte sich damit im Siebenmeterschießen um Platz sieben gegen Nossen behaupten - was den jüngeren Lessing-Pennälern auch gelang.

 

Für die ältere Vertretung ging es im Halbfinale gegen Riesa weiter. Und zwar ohne Karl Petschinka und Philipp Woytkowiak, die sich verletzt hatten. "Das ist nicht gut, die beiden sind wichtig für uns", runzelte Siggi Leimner die Stirn und hoffte dennoch das Beste für seine Jungs. Die lagen gegen Riesa schnell zurück, doch Felix Stecher holte die Kohlen noch einmal aus dem Feuer und nährte mit seinem Treffer zum 1:1 die Hoffnungen auf den Platz im Finalspiel. Das Neunmeterschießen wurde zum Krimi - ohne Happy end für den Gastgeber. Während Lukas Morgenstern abgebrüht einnetzte, versemmelten Felix Stecher und Johannes Jentzsch ihre Bälle. Riesa traf einmal mehr und stand gemeinsam mit Grimma, die sich gegen Oschatz durchgesetzt hatten, im Endspiel.

 

Das Endspiel der Döbelner war der Kampf um Platz drei. "Zweimal musst du noch treffen, dann wirst du Torschützenkönig", hatte Gunter Lohr vom Org-Büro Felix Stecher mit auf den Weg gegeben. Gemeinsam mit Sportlehrer Heiko Funke hatte er die Ergebnisse stets im Blick und fieberte mit den heimischen Jungs mit. Die Oschatzer gingen in Führung, Döbeln legte zügig nach (Morgenstern, Stecher). Doch Oschatz glich aus, Felix Stecher gelang ein weiterer Treffer, den Gästen allerdings auch. Also: Wieder nix mit dem Platz auf dem Treppchen.

 

"Schade", sagte Siggi Leimner, der ansonsten mit dem Turnierverlauf zufrieden war. "Gutes Niveau, wohltuend fair - bis auf ein paar wenige Momente, in denen die Emotionen kurz hochkochten." Doch die vier jungen Unparteiischen - allesamt Schüler des LGD und ausgebildete Schiedsrichter - pfiffen zur Freude ihrer Sportlehrer einheitlich konsequent.

 

Felix Stecher wurde zwar nicht Torschützenkönig, denn Julian Bielig aus Riesa traf noch einmal mehr als er. Aber er wurde neben Philipp Mißlang aus Oschatz zum besten Spieler des Turniers bestimmt.

 

Manuela Engelmann

Manuela Engelmann

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