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Oschatz Döbelns Polizeichef ist ein Oschatzer
Region Oschatz Döbelns Polizeichef ist ein Oschatzer
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17:49 16.10.2014

Der gebürtige Oschatzer Andree Wagner macht Karriere bei der Polizei. Der 49-Jährige hat jetzt den Leiter des Polizeireviers Döbeln Steffen Fricke abgelöst.

Wagner, der in Naundorf lebt, ist seit 30 Jahren im Polizeidienst. Von 1995 bis 2002 arbeitete er im Polizeirevier Oschatz und kann deshalb die Kriminalität in den Regionen Oschatz und Döbeln vergleichen. "In Döbeln ist die Rauschgiftszene ausgeprägter als in Oschatz", sagte der Erste Polizeihauptkommissar gestern gegenüber dieser Zeitung.

Wagner gilt als besonnener Vorgesetzter. "Eigentlich bringt mich nichts aus der Ruhe. Ich analysiere die Situation, denke nach, bevor ich handle oder etwas sage", erklärt er. Seine Kollegen - über 80 Beamte plus Zivilangestellte zählt das Döbelner Revier - wissen das zu schätzen. Andree Wagner war bis zu seiner Berufung zum Dienststellenleiter der Stellvertreter von Steffen Fricke.

Der gebürtige Oschatzer hat sich vorgenommen, die für Sachsen überdurchschnittlich hohe Döbelner Aufklärungsquote mindestens zu halten. Schwerpunkte für die Polizeiarbeit in der Region sieht der Naundorfer in den Bereichen der Drogen- und der Eigentumskriminalität. Die regionale Drogenszene sei durch jüngste Polizeiaktionen ein Stück weit verunsichert, ohne dass die Fallzahlen extrem zurückgegangen seien. Das Autofahren unter Drogeneinfluss bleibe ein Problem.

Wenn es nach dem neuen Polizeichef geht, dann sollte schnell ein Umzug des Reviers auf der Tagesordnung stehen. Wagner setzt sich für einen neuen Standort des Reviergebäudes ein. Das jetzige Quartier liegt im Flutgebiet, war wiederholt vom Hochwasser betroffen. "Wir sind für einen Neubau an sicherer Stelle." Verschiedene Flurstücke wurden bereits besichtigt. Die Entscheidung steht aber noch aus. Olaf Büchel/Frank Hörügel

Frank Hörügel

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