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Oschatz Drachen von Stromleitungen fernhalten
Region Oschatz Drachen von Stromleitungen fernhalten
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16:56 08.10.2013
Beim Drachensteigen wie hier am Collm ist Vorsicht angesagt. Quelle: Dirk Hunger

"Doch dieses Vergnügen birgt auch Gefahren. Gerät ein Drachen in eine Stromleitung, besteht Lebensgefahr", warnt Stefan Buscher, Pressesprecher der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom.

Schwerste, unter Umständen tödliche Verletzungen durch einen elektrischen Schlag könnten die Folge sein, wissen die Stromversorger. Neben den gesundheitlichen Schäden könne es auch zu Störungen der Stromversorgung kommen. Buscher: "Das ist nicht nur für die Kunden ärgerlich, sondern auch mit kosten-, personal- und zeitaufwendigen Reparaturen für den Netzbetreiber verbunden."

Um solche Havarien zu vermeiden, empfiehlt der Netzbetreiber, die Drachen immer an einem Ort steigen zu lassen, wo keine Stromleitungen in der Nähe sind. Ist dies nicht möglich, sollte jedoch ein Mindestabstand von 500 Metern zu den Leitungen eingehalten werden. Die Drachenschnur sollte zudem nicht länger als 100 Meter sein, da ab dieser Höhe die Luftstraße für Flugzeuge beginnt. "Bei böigem Wind oder Unwetter ist es besser, auf das Drachensteigen zu verzichten", empfiehlt Buscher.

Falls sich ein Drachen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in einer Stromleitung verfangen sollte, dürfe man auf keinen Fall selbst versuchen, das Fluggerät zu bergen, so der Pressesprecher. In diesem Fall sollte unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/230 50 70 fachmännische Hilfe angefordert werden.

Frank Hörügel

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