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Dreier, Freibier und große Hoffnung in Casabra

Dreier, Freibier und große Hoffnung in Casabra

Der Kasten Bier, den der frischgebackene Meister SV Traktor Naundorf zur Meisterehrung vom Nordsächsischen Fußballverband und dessen Premiumsponsor bekam, landete nicht in den Kehlen, sondern auf den extra georderten Meister-Shirts von Spielern, Trainern und Funktionären.

Oschatz.

Von sven zschiesche

 

Auch wenn das Spiel nicht in Gänze meisterlich war, gefeiert wurde nach dem Abpfiff mächtig, zumal sich viele Akteure den Montag extra freigenommen hatten.

 

Die Kreisliga hält nächste Saison wieder Einzug auf dem Sportplatz in Casabra. Nach 16 Jahren Abstinenz schaffte der SV Naundorf unter Trainer Rigo Kupfer den Aufstieg. Und ein Blick auf den Spielberichtsbogen weckt Hoffnungen, denn in den vergangenen Wochen hat sich vor allem in der Breite des Kaders einiges getan. Die Auswechselbank war zum Saison-Abschluss brechend voll und soll in der Sommerpause weiter gefüllt werden. Das weckt große Hoffnungen, scheint aber auch nötig, um den Druck auf die Etablierten zu erhöhen. Die schafften gegen den VfB Kobershain zwar noch ihren 20. Saisonsieg (wir berichteten), konnten aber auch dabei nicht restlos überzeugen. Zweimal traf Stephan Saack ins Schwarze und machte damit den Sack in Richtung Sieg selber zu. Der Anschlusstreffer der VfBler war verdient, aber mehr ließen die Gastgeber nicht zu, bevor Schiedsrichter Karl-Heinz Engel pünktlich Spiel und Saison beendete.

 

Die Platzverteilung hinter dem souveränen Staffelsieger änderte sich am vergangenen Spieltag nicht mehr. Der Heimsieg in Casabra verhinderte den Angriff des VfB auf den fünften Tabellenrang, den sich die SG Schmannewitz (SGS) sicherte. Im Heidedorf gab es zum Abschluss noch einen Leckerbissen für die Zuschauer. In der ersten Halbzeit sah alles danach aus, als würde die SGS wie in der Hinrunde vom Dommitzscher SV (DSV) II abgewatscht werden. Nach einer Viertelstunde hatte der DSV schon zweimal getroffen, der dritte Treffer kurz vor der Pause (40. Minute) schien bereits den Deckel drauf gemacht zu haben. Doch dem war nicht so. Kurz nach dem Wechsel trafen erst Maximilian Wiesner (50.), dann Romano Schwenker (52./57.) doppelt. Schmannewitz war danach in der Spur und auf dem Weg zum Sieg. Jedoch schlug der Gast noch einmal zu und erwischte damit die SGS auf dem falschen Fuß. Dass es doch noch zum Ausgleich reichte, verdankten die Platzherren Kapitän Axel Jahn, der eine kämpferische Heimelf noch mit dem Tor zum 4:4-Unentschieden belohnte.

 

Noch mehr Treffer als in Schmannewitz gab es am Fuße der Hubertusburg zu erleben. Allerdings waren die nicht gleichmäßig verteilt, sondern einseitig der Heimelf zuzuschreiben. Mit einem 9:0-Kantersieg über den LSV Schirmenitz beendete der FSV Blau-Weiß Wermsdorf II die Spielserie (wir berichteten). Beim Gast vom LSV war es wohl nicht nur den personellen Problemen zuzuschreiben, dass man im zweiten Durchgang regelrecht unter die Räder kam. Das Saisonende hatten die Spieler gedanklich scheinbar etwas zu früh eingeläutet. Die Wermsdorfer nahmen es gern an und schossen sich noch auf ein ausgeglichenes Torverhältnis, wobei Sebastian Süßmilch mit vier Erfolgen herausragte.

 

Schirmenitz blieb nach der Niederlage auf dem elften Rang und damit Drittletzter. Die Zierde des Tabellenendes blieb der FSV Wacker Dahlen II. Die Elf um Spielertrainer Heiko Göhler konnte in Belgern keine Punkte mitnehmen, wobei sie dazu zumindest zu Beginn der zweiten Hälfte entsprechende Möglichkeiten hatten. Letztlich änderte sich nach dem 0:2 in der Rolandstadt nur noch die Tordifferenz, aber keine Platzierung mehr.

 

Ergebnisse

 

Belgern II - Dahlen II 2:0, Naundorf - Kobershain 2:1, Schmannewitz - Dommitzsch II 4:4, Wermsdorf II - Schirmenitz 9:0.

Sven Zschiesche

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