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Dresdener Berg bleibt gefährlich

Dresdener Berg bleibt gefährlich

Auf den ersten Blick macht die Fahrbahn am Dresdener Berg keinen schlechten Eindruck. Der zweite Blick offenbart jedoch gefährliche Schlaglöcher. Anwohner ärgern sich darüber, dass die Gefahrenstellen bisher nicht beseitigt wurden.

Bis zum kommenden Jahr müssen sich die Anwohner und Fahrzeugführer noch gedulden. Dann ist eine Fahrbahnerneuerung am Dresdener Berg geplant. Bis dahin wird nur das Allernötigste repariert.

Quelle: Arno Burgi

Die zuständige Straßenbaubehörde will im nächsten Jahr reagieren.

 

"Im Bereich der Dresdener Straße sind noch heute größere Frostaufbruchstellen in ganz genau dem gleichen Zustand wie nach der mehrfachen Notreparatur mit Kaltmischgut im Winter 2012/2013", ärgert sich ein Anwohner (Name liegt der Redaktion vor). Die notdürftig ausgefüllten Löcher hätten sich in der Zwischenzeit zu einer Art Mulde ausgeformt. Die Folge: Die Anwohner werden durch den erhöhten Lärmpegel der Kraftfahrzeuge belästigt. Teilweise gebe es in den Randbereichen der Fahrbahn Aufwölbungen des zusam- mengeschobenen Straßenbelages. Dadurch entstehe insbesondere für Zweiradfahrer eine extreme Unfallgefahr. Ein genauerer Blick auf die Fahrbahndecke zeige viele größere Risse und kleine Aufbruchstellen. "Man muss hier wohl kein Straßenbauexperte sein, um vorauszusehen, was Feuchtigkeit und Frost in der kommenden Winterperiode anrichten werden. Aus welchen Gründen werden diese Winterschäden an der B 6, Dresdener Straße nicht ordnungsgemäß und nachhaltig in Stand gesetzt?", fragt der Oschatzer.

 

Zuständig für die Bundesstraße ist die Leipziger Niederlassung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Niederlassungsleiter Marcus Heier kennt das Problem und sagt: "Wir bereiten eine Fahrbahnerneuerung der B 6 im Bereich vom östlichen Ortseingang bis zur Einmündung Steinweg vor und haben die Haushaltsmittel für nächstes Jahr beantragt." Bis dahin werden sich die Anwohner des Dresdener Berges jedoch in Geduld üben müssen. "Die für die regelmäßige Flickung der auftretenden Schadstellen zuständige Straßenmeisterei Oschatz kennt unsere Absichten und begrenzt die Unterhaltung auf die verkehrsgefährdenden Stellen", macht Niederlassungsleiter Heier deutlich.

 

Die Bundesstraße 6 im Bereich des Dresdener Berges war Mitte der 90er Jahre grundhaft ausgebaut worden. Seitdem gibt es stadtauswärts zwei Spuren, die das Überholen langsamer Fahrzeuge ermöglichen. Eine zeitweilige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 Kilometer pro Stunde wurde wieder abgeschafft.

Frank Hörügel

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