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Oschatz Eduardo Basso aus Portugal besucht Schloss Hubertusburg
Region Oschatz Eduardo Basso aus Portugal besucht Schloss Hubertusburg
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06:00 26.09.2018
Dr. Georg Müller (r.) mit Eduardo Basso aus Portugal und Ed Dumrese (l.) aus den Niederlanden zur Gründung des Netzwerkes im Jahr 2010. Quelle: Foto: privat
Wermsdorf

Einen Wegbegleiter aus Portugal können die Mitglieder des Freundeskreises Schloss Hubertusburg am Freitag in Wermsdorf begrüßen: Eduardo Basso ist in dieser Woche in Sachsen unterwegs und nimmt in Görlitz an der Tagung des Europarats für die Kulturwege Europas teil.

Auf seiner Rückfahrt wird er am Freitagnachmittag in Wermsdorf erwartet. Hier ist Basso kein Unbekannter, denn der Portugiese ist Präsident des Europäischen Netzwerks Places of Peace, in dem auch der Freundeskreis Schloss Hubertusburg Mitglied ist. Wie Basso gehören auch Ulf Müller und Dr. Georg Müller vom Wermsdorfer Verein zu den Gründern des Netzwerkes, das verschiedene europäische Friedensorte vereint.

Friedensgedanken touristisch aufgreifen

Neben einem gegenseitigen Austausch gehört zum Ziel des Zusammenschlusses, die Friedensorte auf einer eigenen Route als europäischen Kulturweg zu verbinden. Dazu soll der Friedensgedanke touristisch aufgegriffen werden und Interessenten eine Reise entlang historisch bedeutsamer Punkte ermöglichen. Neben dem Schloss Hubertusburg, wo 1763 der Hubertusburger Frieden geschlossen wurde, ist aus Sachsen auch Altranstädt vertreten. Der Ort hat es im Zuge des Großen Nordischen Krieges 1706 in die Geschichtsbücher geschafft, als Karl XII. und August der Starke den so genannten Altranstädter Frieden besiegelten.

Eduardo Basso möchte das Treffen gern nutzen, um mit uns hier in Hubertusburg über aktuelle Entwicklungen und Vorhaben des Europäischen Netzwerkes Places of Peace zu sprechen“, kündigt Ulf Müller an. Außerdem werde man gemeinsam das Schloss besuchen und Zeit für Gespräche haben.

Vermarktung mit Effekten für Ort

Von heute bis zum Sonntag treffen sich in Görlitz 250 Vertreter zur internationalen Kulturwegekonferenz. Dabei geht es um Entwicklung und Herausforderungen der Projekte. Ziel soll sein, die Bemühungen der Akteure vor Ort miteinander zu verknüpfen und auch die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen zu fördern. Ulf Müller vom Wermsdorfer Freundeskreis war deshalb in den vergangenen Jahren wiederholt in verschiedenen Ländern unterwegs, um für eine Friedensroute als europäischen Kulturweg zu werben. „Die Bedeutung von Schloss Hubertusburg dabei ist unbestritten“, hatte er stets betont. Eine Vermarktung als Friedensort auf einer eigens ins Leben gerufenen Route könnte Hubertusburg weitere, zusätzliche Gäste bescheren, wovon dann auch der übrige Ort profitiere, so die Überlegung.

Von Jana Brechlin

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