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Ehemalige Oschatzer Olympioniken: Beim Einlauf in die Arena überall Gänsehaut

Ehemalige Oschatzer Olympioniken: Beim Einlauf in die Arena überall Gänsehaut

Neben vielen jungen Sporttalenten der Region mischten auch in der Vergangenheit schon Oschatzer bei Olympia mit. Dass diese die aktuellen Spiele mit Interesse verfolgen, versteht sich fast von selbst.

Oschatz/London.

 

 

Neben vielen jungen Sporttalenten der Region mischten auch in der Vergangenheit schon Oschatzer bei Olympia mit. Dass diese die aktuellen Spiele mit Interesse verfolgen, versteht sich fast von selbst. So nutzt auch Bogdan Musiol die freie Zeit im Alltag, um das Treiben in London zu beobachten. "Ich schaffe leider nicht alle Wettbewerbe, aber mein Hauptfokus liegt auf der Leichtathletik. Besonders Werfen und Stoßen sind für mich interessant." Diese Sportarten übte der fünffache Olympiateilnehmer neben dem Wintersport in seiner Jugend selbst aus und fiebert daher mit den Sportlern besonders mit. Bei insgesamt fünf Olympiaden kehrte er mit sieben Medaillen heim. In Lake Placid 1980 raste er mit seinem Bob auf den ersten Platz und vergoldete seine Sportlerkarriere.

 

Zu den aktuellen Leistungen hat Bogdan Musiol eine klare Meinung: "Ich fürchte, es ist zu Fehlern im Training gekommen und die Teams müssen sich, was die Vorbereitung angeht, in Zukunft neu orientieren, um an alte Erfolge anknüpfen zu können."

Die Olympischen Spiele rufen auch bei Kerstin Knabe Erinnerungen wach. Die Oschatzerin kann als ehemalige Hürdenläuferin die Anspannung nachvollziehen, die auf der Sportlern lastet. "Ich erinnere mich noch gut, wie aufregend es war. Beim Einlauf in die Arena hat man überall Gänsehaut, und aus den härtesten Muskeln wird erst einmal nur Pudding. Aber wenn es dann los geht, weiß man, dass jetzt nur noch das Laufen zählt", blickt die Oschatzerin zurück. Auch die aktuellen Ereignisse beschäftigen sie. "Man darf als Sportler nie vergessen, dass die Konkurrenz nicht schläft. Länder, die man in den 80ern gar nicht auf dem Schirm hatte, kämpfen sich nun an die Spitze ran - und jeder Fehler wird bestraft." Der Erfolg bei Olympia blieb ihr bis heute unvergesslich. An ihren vierten Platz 1980 in Moskau erinnern vor allem die alten Spikes. "Die Schuhe würde heute keiner mehr zum Laufen tragen, aber damals waren sie Spitze." So halten alle paar Jahre auch im Leben der beiden Oschatzer Olympioniken die Wettkämpfe in den Alltag Einzug und wecken alte Erinnerungen.

Janett Petermann

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