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Oschatz Ehrenamtskarte für Marek Schurig
Region Oschatz Ehrenamtskarte für Marek Schurig
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15:52 11.01.2013
Marek Schurig vor seinem Schloss in Leuben. Als Vorsitzender des Schlossvereins tragen er und seine Vereinsmitglieder ab und zu auch passende Kostüme. Der Verein haucht den altehrwürdigen Gemäuern mit den verschiedensten Initiativen wieder Leben ein. Quelle: Dirk Hunger (Archiv)
Oschatz/Dresden

Aus den Händen von Staatsministerin Christine Clauß und dem Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler (beide CDU) erhielten er und die Oschatzerin Gabriele Marek - sie ist ehrenamtlich im Ökumenischen ambulanten Hospizdienst tätig - sowie weitere 60 Bürger aus dem Freistaat die sogenannte Ehrenamtskarte.

Von Gabi Liebegall

Marek Schurig ist nicht nur der Gründer und Vorsitzende des Leubener Schlossvereins. Ein Ehrenamt übt er außerdem im Kirchenvorstand in Naundorf aus. "Nachdem die Auszeichnung bekannt wurde, bekam ich zahlreiche Glückwünsche und Schreiben." Im Vorfeld habe er keine Ahnung gehabt, "wer mich dafür vorgeschlagen hat. So hatte ich die Einladung in den Landtag nach Dresden angenommen."

Die Veranstaltung sei sehr feierlich verlaufen, auch "mit einem Pep jugendlicher Frische, wenn ich das so sagen darf".

"Die Ehrenamtskarte die uns an diesem Tag verliehen wurde, kann bei Besuchen von Museen, Theatern oder Freizeitbädern zum Beispiel in Anspruch genommen werden, sofern die Landkreise beziehungsweise Städte als Partner mitmachen", erklärte Marek Schurig dazu im Gespräch mit der OAZ. Der Landkreis Nordsachsen sei diesbezüglich noch ein weißer Fleck. Die Ehrenamtskarte könne hier noch nicht genutzt werden. Die Idee selbst sei gar nicht so schlecht, aber die Umsetzung schwieriger.

"Eigentlich müsste ich diese Karte mehrfach teilen, denn eine Arbeit im Ehrenamt hängt auch sehr mit vielen anderen Mitmenschen zusammen, die, wo Hilfe benötigt wird, auch spontan zusagen und die Arbeit oder das Projekt unterstützen."

Als Vorsitzender des Leubener Schlossvereines seit 2004 und in seiner Tätigkeit als Kirchenvorsteher in Naundorf, die er seit 1996 ausübt, komme er mit vielen Einwohnern, Firmen und Behörden zusammen, "die mir auch mal einen Termin kurz vor Dienstschluss ermöglichen". Das sei nicht immer selbstverständlich und solle an dieser Stelle auch einmal gewürdigt werden. "Ihnen allen an dieser Stelle herzlichen Dank!"

2009 wurde Marek Schurig in den Stadtrat Oschatz gewählt. "Dieses Amt ist sehr interessant. Man kann an der Zukunft der Stadt, an ihrem Aussehen mit feilen." Natürlich müsse man sich von einigen Sachen trennen, die wirtschaftlich nicht vertretbar sind und andere wiederum fördern. "Dies ist meist ein Spagat zwischen Nachfrage und Nutzen."

Obwohl Marek Schurig Freizeit für das Allgemeinwohl einsetzt, genau wie seine Amtsbrüder und -schwestern im Stadtrat, möchte er das nicht unbedingt als Ehrenamt bezeichnen. "Immerhin bekommt man dafür eine kleine Aufwandsentschädigung, was es beim Schlossverein und in der Kirchgemeinde nicht gibt."

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