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Oschatz Eiche im Fliegerhorst soll weg
Region Oschatz Eiche im Fliegerhorst soll weg
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17:43 23.04.2014
Hans Rädler zeigt einen Nistkasten, der eigentlich seinen Platz an einem Baum hatte. Jetzt wird der Nachwuchs wahrscheinlich nicht ausgebrütet. Quelle: Dirk Hunger

Und sie sind nicht die einzigen Leute, die das verärgert. Schließlich seien sie vor über 20 Jahren gerade deshalb hergezogen, weil hier die Natur noch heil gewesen sei.

Olaf Schmidt vom Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland findet den Zeitpunkt nicht gut. "Das wäre doch im Winter auch gegangen", sagte er. Die OAZ sprach dazu mit Michael Voigt, Bauamtsleiter bei der Stadtverwaltung Oschatz. Er erklärte, dass "am Drosselweg eine Eiche gefällt werden muss, weil sie eine Gefahrenquelle für angrenzende Grundstücke darstellt. Für die notwendige Baufreiheit mussten noch zwei weitere Bäume gefällt werden", so Voigt. Den Auftrag dafür habe die betreffende Firma bereits vor acht Wochen erhalten. "Dass sie jetzt erst kommt, war vor dem Hintergrund der beginnenden Vogelbrut so nicht vorgesehen."

Jetzt wolle die Stadt einen Artenschutzexperten hinzunehmen, der die Eiche doch noch einmal begutachtet, um zu entscheiden, ob der Baum jetzt oder erst im Herbst gefällt werden soll. "Letztendlich müssen wir unserer Verkehrssicherungspflicht nachkommen."

Weitere Fällaktionen werde es auch künftig im Fliegerhorst geben müssen. Dies betreffe grundsätzlich an Wohnbebauung angrenzenden Wald, der auch als solcher gewidmet ist. Der müsse aus Sicherheitsgründen 30 Meter Distanz zur Wohnbebauung mit Feuerstätten haben. Diese rechtliche Forderung soll im Fliegerhorst schrittweise überall umgesetzt werden.

Anja Seidel, Sprecherin der Stadtverwaltung ergänzte, dass die im Winter durchgeführte Fällung im Amtsblatt vom 15. Januar 2014 Thema gewesen ist. Kein Bürger habe sich dazu gemeldet. © Kommentar

Liebegall, Gabi

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