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Oschatz Ein Bypass für den Schanzenbach
Region Oschatz Ein Bypass für den Schanzenbach
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16:41 25.06.2013
Gersdorf Bau Brücke im Dorf,Mitteldeutschland,Sachsen Fotograf / Bildjournalist; Sven Bartsch; Veröffentlichung nur mit Namensnennung. Pauschalvertrag für alle LVZ Medien(OAZ;DAZ) honorarpflichtig für alle Fremdmedien; Honorar bitte an Sven Bartsch; Sparkasse Leipzig; Konto Nr. 2300197173; BLZ 860 55592; Ust-IdNr. DE814920729; Autor Sven Bartsch; Telefon 01736925824; bartschzeit@gmx.de; Sven Bartsch; Badergasse 11; 04758 Oschatz Quelle: Sven Bartsch

"In den kommenden Jahren müssen wir etwas für den Hochwasserschutz am Schanzenbach in Gersdorf tun", sagte Harthas Bürgermeister Gerald Herbst (CDU). Er ist selber Gersdorfer, wohnt seit Jahr und Tag dort und kennt die neuralgischen Stellen, die bei Starkregen immer wieder anschwellen. Er führt dabei unter anderem den Durchlass am ehemaligen Gemeindeamt in Gersdorf auf. Dort müsse unbedingt etwas geschehen. Wenn der Schanzenbach Hochwasser führt, passen die Massen nicht mehr durch das Rohr und Überfluten die angrenzenden Grundstücke und die Straße. Seinen Angaben zufolge werde darüber nach gedacht, das ein sogenannter Bypass dort gelegt werde. Was also heißt, dass für den Fall eines Hochwassers zusätzlicher Platz für den Schanzenbach vorhanden wäre. Demnach müsste in diesem Bereich der Bach von seiner Verrohrung befreit werden. "Wir müssen auch im Unterdorf etwas tun. Das ist ebenso ein Schwerpunkt", erklärte Bauamtsleiter Ronald Fischer. Ebenfalls nach Gewittergüssen kommt es dort regelmäßig zu Überschwemmungen. "Wenn wir etwas für den Hochwasserschutz tun, brauchen wir aber auch Fördermittel, um die Arbeiten in Auftrag zu geben", erklärte Fischer gegenüber der Döbelner Allgemeinen Zeitung. Bisher allerdings habe sich keine Behörde dazu geäußert, wie die sicher gebrauchten Hochwasserschutz maßnahmen an den Gewässern finanziert oder gefördert werden, für die die Kommunen zuständig sind. "Derzeit sind alle noch damit beschäftigt, die Hochwasserschäden zu beseitigen. Das hat jetzt einfach nun mal Vorrang", teilte Fischer auf Nachfrage mit. Deswegen könne die Verwaltung auch noch nicht sagen, wenn die ins Auge gefassten Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Denn auch einige Feuerlöschteiche habe es in Mitleidenschaft gezogen. Deswegen geht die Harthaer Stadtverwaltung auch davon aus, dass die gemeldete Schadenssumme noch nicht die endgültige Höhe erreicht hat.

Heiko Stets

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