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Oschatz Ein Ständchen von den "Frechen Spatzen" für 100jährige Oschatzerin
Region Oschatz Ein Ständchen von den "Frechen Spatzen" für 100jährige Oschatzerin
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16:25 23.03.2012
Hildegard Handke stimmt in den Gesang ihrer jungen Gratulanten aus dem "Spatzennest" mit ein. Quelle: Sven Bartsch
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Oschatz

(ak). Zwischen 94 und 97 Jahre jünger als die Jubilarin Hildegard Handke sind die Mädchen und Jungen, die gestern bei ihrer Feier sangen und ihr Blumen überreichten. Enkelin Andrea Schwager ist Leiterin des Naundorfer Kindergartens "Spatzennest" und war mit den "Frechen Spatzen" gekommen, um der 100-jährigen Oschatzerin eine kleine Freude zu bereiten. Dafür hatte sie extra Lieder ausgesucht, die ihre Oma kennt und bei denen sie tatsächlich mitgesungen hat.

"Für meine Mutter ist die Stadt Oschatz zur zweiten Heimat geworden", sagt Lothar Handke, der 1940 noch in der "alten Heimat", in Schlesien, geboren wurde.

Durch die Kriegswirren mussten Hildegard Handke und ihr Sohn Schlesien verlassen und hielten sich am 13. Febraur 1945 in Dresden auf. Den schweren Luftangriff überstanden sie unverletzt, konnten aber auf der weiteren Flucht nur einen Koffer mitnehmen.

In ihrer zweiten Heimat Oschatz arbeitete Hildegard Handke als Textilverkäuferin bis zur Rente bei der Konsumgenossenschaft.

Neben den "Frechen Spatzen" und den Mitarbeitern des Wohnbereiches gehörten gestern Pfarrer Christof Jochem sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung zu den Gratulanten.

Hildegard Handke lebt seit mittlerweile zehn Jahren im Diakonischen Seniorenheim "Helene Schweitzer". Außer ihr sind im Wohnbereich III zwei weitere Damen, die schon ihren 100. Geburtstag gefeiert haben, zuhause. Eine weitere Mitbewohnerin feiert im kommenden Jahr dieses Jubiläum.

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