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Oschatz Ein Stück des Lutherweges im Obstland gemeinsam erkundet
Region Oschatz Ein Stück des Lutherweges im Obstland gemeinsam erkundet
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16:40 16.06.2014
Sornzig

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Unterwegs waren die Teilnehmer auf einem Teil des noch zu eröffnenden Lutherwegs und auf einem Stück der Obstlandwanderroute.

"Vor allem der Abschnitt des Lutherweges zwischen Poppitz und Kemmlitz war wunderbar. Das Stück muss so bleiben, wie es ist." Ins Schwärmen kommt Bahder auch, wenn er sich an die Führung durch das Altmügelner Gotteshaus mit der Kassettendecke erinnert oder an jenen Moment rückblickend denkt, als die 26 Personen der Gruppe auf dem Altmarkt in Mügeln vor der Brunnenfigur Heinrichs von Mügeln verweilten.

Begonnen hatte das Wanderwochenende bereits am Freitagabend, als Andreas Lobe im Kaminzimmer des Klosters zum Auftakt einen Vortrag unter dem Thema "Kostbarkeiten am Wege" gestaltete. Über 100 Bilder, mancher Schnappschuss mehr als ein halbes Jahrhundert alt, andere aus den vergangenen Monaten, vermittelten viele Informationen. Immer wieder verstand es der Mügelner Heimatforscher auf große wie auch scheinbar kleine Dinge an Straßen, Plätzen und Wanderwegen aufmerksam zu machen. So vermittelte er Eindrücke und Sichten auf Orte wie Mügeln, Sornzig, Glossen oder Schweta, wie sie mancher in der Runde so noch nie zu Gesicht bekommen hatte. Zudem wusste Andreas Lobe eine Menge an Geschichten zu erzählen, die nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Damit machte er auf die rund 15 Kilometer lange Strecke neugierig, die am Sonnabend nicht nur von gestandenen Wanderwochenendgästen erwandert wurde. Auch Neusornziger Einwohner, Wanderfreunde aus Dahlen, Mügeln und Oschatz begaben sich auf Entdeckungstour durch Obstplantagen, entlang von Bächen und Feldrainen, manchmal auch ein Stück durch Orte, wo besondere Sehenswürdigkeiten besucht wurden.

Dazu gehörten beispielsweise die Kirchen, aber auch die Hofgalerie in Poppitz. "Bis auf einen Regenschauer auf dem Stück zwischen Poppitz und Kemmlitz herrschte bestes Wetter", blickte Bahder zurück. Am Sonntag waren die Wanderer noch einmal kurz um Sornzig und Zävertitz unterwegs, ehe die Heimreise bevorstand. "Ich möchte mich im Namen aller Teilnehmer bei unseren Partnern bedanken, ohne die unsere Tour nicht so gelungen und interessant gewesen wäre. Ich habe schon wieder neue Anregungen für das Wanderwochenende im nächsten Jahr erhalten", erklärt Hans-Peter von Bahder und freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen.

Bärbel Schumann

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