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15:13 07.10.2013
Doreen Wiersma (Nr. 6) ist gegen den TSV Owschlag nicht zu bremsen und glänzt mit einer hervorragenden Leistung. Quelle: Dirk Hunger

Das war ein versöhnlicher Abschluss nach der doch deutlichen Niederlage in Leipzig.

Die SHV-Sieben musste erneut dezimiert ins Rennen gehen. Neben Franziska Staffe fehlten die dienstlich verhinderte Anja Heine und Sandra Kube, die sich in Leipzig in letzter Sekunde noch verletzt hatte. Zum Glück wurde bei ihr keine schwerwiegende Verletzung festgestellt. So hatte Jana Delor gerade einmal zwei Auswechselspielerinnen auf der Bank sitzen. Aber wie bereits gegen Kirchhof im DHB-Pokal trat die SHV-Mannschaft absolut geschlossen auf und wurde von einem fantastischen Publikum unterstützt.

Der Beginn der Partie verlief im Prinzip ausgeglichen. Die Oschatzerinnen lagen bis zum 6:5 (13. Minute) in Führung. Dann wechselte der Führungstreffer auf die Seite von Owschlag. Doreen Wiersma, die diesmal mit besonderem Feuer spielte, war es vorbehalten, den 10:10-Ausgleich (20.) zu erzielen. Danach war auf Seiten der Gäste erst einmal Schicht im Schacht. Acht Minuten Funkstille und der SHV setzte sich mit weiteren Treffern durch Ackermann, Schneider, Hessel und wieder Wiersma ab. Beim 16:11 (25.) griff der Gästetrainer zur grünen Karte, aber der fortgesetzte Angriff landete am Pfosten und im Gegenzug löste Carmen Schneider die Situation zu Gunsten des SHV Oschatz auf. Sie erhöhte auf 17:11. SHV-Trainerin Jana Delor hatte in dieser Phase erneut den richtigen taktischen Riecher und betraute Josephine "Josi" Hessel mit der Sonderbewachung für TSV-Regisseurin Franziska Peters. Damit stellte sie den Gästeangriff vor ein nahezu unlösbares Problem. Der SHV ging mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine. Nie und nimmer hätte jemand in der Rosentalsporthalle bei den Vorschusslorbeeren für den TSV Owschlag an ein derartiges Zwischenergebnis gedacht.

Nach dem Seitenwechsel drängte die SHV-Sieben auf eine schnelle Vorentscheidung. In der 39. Minute stand es 23:17 und plötzlich fanden sich die Einheimischen nur noch zu viert auf dem Parkett. Eine ausgesprochene Zeitstrafe gegen den SHV wurde von einer Oschatzer Spielerin kommentiert und prompt legten die Unparteiischen noch einmal zwei Minuten nach. Aber Owschlag konnte aus zwei Gründen kein Kapital daraus schlagen. Einerseits landeten die eigenen Angriffe am Gehäuse und andererseits hatte sich Lisa Zimmermann im Oschatzer Tor entsprechend eingestellt und konnte in dieser Phase, aber auch im gesamten Spiel, mit einigen Paraden glänzen. So gelang den Nordländlern in doppelter Überzahl nur ein Treffer. In der 50. Minute war Ivana Vujica der Erfolg zum 30:22 vorbehalten und so langsam glaubten auch die Zuschauer in der Rosentalsporthalle an den Doppelpunktgewinn. Zwar blieb der SHV Oschatz in der Schlussphase nicht fehlerfrei, aber die Delor-Sieben kontrollierte das Geschehen auf dem Spielfeld jetzt bis zum Schlusspfiff. Schön zu sehen, dass sich auch Sally Witecy, die inzwischen für die diesmal überragende Doreen Wiersma am Kreis spielte, in die Torschützenliste eintragen konnte. Den Schlusspunkt setzte Josi Hessel, die erneut nervenstark vom Sieben-Meter-Punkt zum 33:26-Siegstreffer verwandelte.

"Das war eine Klasseleistung von meiner Mannschaft. Ich bin sehr zufrieden mit der Umsetzung der taktischen Vorgaben. So kann es weitergehen", meinte SV-Coach Jana Delor nach der Begegnung.

Oschatz: Zimmermann, Miersch; Witecy (1), Wiersma (9), Dybowski, Hessel (8/1), Wirsik, Ackermann (3), Schneider (8), Vujica (4).

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SG Oschatz/Riesa II - SG MSV/Sportfreunde 01 Dresden II 25:14 (14:6). Die SG-Frauen wollten in diesem Vergleich in der Bezirksliga Sachsen-Mitte unbedingt als Sieger vom Parkett gehen. Mit einer geschlossenen Team-Leistung gelang dieses Vorhaben klar.

Oschatz/Riesa: Katja Buschmann; Mandy Böhm (5/3), Elisa Eckert (3), Christin Fiddecke (1), Anke Friedrich (5), Lisa Frost, Ramona Herzberg, Ulrike Kühne (6), Anne Lehmann (4), Anne-Kristin Lindner, Daniela Plockstieß, Anna Schimank (1).

Kerstin Staffe

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