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Einwohner des Oschatzer Stadtteils Merkwitz fordern Tempolimit für ihre Ortsdurchfahrt

Straßenverkehr Einwohner des Oschatzer Stadtteils Merkwitz fordern Tempolimit für ihre Ortsdurchfahrt

Die Merkwitzer stöhnen unter dem Schwerlastverkehr, der durch ihren Ort rollt. Anwohner beklagen die Lärmbelastung und Erschütterungen, die zu Gebäudeschäden führen können. Die Stadt Oschatz will jetzt mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr über diese Problematik verhandeln.

Brummis sorgen in Merkwitz für Lärm und Gebäudeerschütterungen.Foto: Andreas Döring

Merkwitz. Die Anwohner von Hangstraße und Lindenstraße lassen nicht locker: Der Schwerverkehr entlang der Staatsstraße durch ihren Ort sorgt für Lärm, Erschütterungen und für Schäden an den Gebäuden. „Die Bausubstanz beginnt jetzt schon an mancher Stelle zu leiden“, sagte Falk Zschäbitz, Merkwitzer und Fraktionschef der FDP im Stadtrat Oschatz, zur jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Er brachte ein Schreiben der Einwohner ins Spiel, die gegenüber der Stadt fordern, sich für ein Tempolimit stark zu machen: Maximal 30 Stundenkilometer für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Man wolle nicht tatenlos bleiben, bis die Straße instand gesetzt werde. „Es muss etwas passieren“ verdeutlichte Zschäbitz, der genau wie CDU-Stadtrat Stefan Helbig aus Merkwitz, schon mehrfach auf die Problematik hingewiesen hatte. Laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist wird die Fahrbahn frühestens im kommenden Jahr erneuert. „Die Vorplanung muss noch ergänzt und verbessert werden“, erklärte der Oschatzer Bauamtsleiter Michael Voigt dazu. Man warte nun auf die Reaktion des Landesamtes.

Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) sicherte zu, bezüglich des Tempolimits Kontakt mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr aufzunehmen. Vorrang habe die Instandsetzung in Merkwitz auf alle Fälle vor einer anderen Straßen, die Stadtrat Albert Pfeilsticker (CDU) in diesem Zusammenhang noch einmal in die Diskussion einwarf. Als Anwohner der Bahnhofstraße, ebenfalls eine Staatsstraße, erlebe er täglich , wie es zu kleineren „Erdbeben“ kommE, wenn Brummis die Trasse nutzen. „Gegenwärtig ist dies aufgrund der Baumaßnahme des Wasserverbandes zwar nur im geringen Maße der Fall, aber auf absehbare Zeit werden neben dem Lärm auch Schäden an Gebäuden auftreten.“ Er regte an, beim Landesamt ebenfalls auf die Dringlichkeit bei dieser Fahrbahn hinzuweisen.

Von Christian Kunze

Merkwitz 51.4082608 12.475011
Merkwitz
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