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Endlich ist der Knoten geplatzt: Oschatzer treten souverän auf Spielfeld auf

Endlich ist der Knoten geplatzt: Oschatzer treten souverän auf Spielfeld auf

Das Heimspiel des LRC Mittelsachsen wurde von allen Beteiligten als Schlüsselspiel angesehen, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Die LRC-Männer waren in der Partie gegen den HC Einheit Plauen II in der Lage, souverän aufzutreten und die eigenen Qualitäten auszuspielen.

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LRC-Kreisspieler Martin Schreiber (Nr. 9) kann von der Plauener Abwehr nicht aufgehalten werden und setzt sich energisch am Kreis durch. Bis zu seiner Verletzung markiert er drei Treffer für sein Team.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz . Vom Anpfiff weg zeigte das LRC-Team, was es sich für diesen Tag vorgenommen hatte und markierte die ersten beiden Treffer. Selbst überrascht über die gute Startphase, trat eine kurze Ladehemmung im Angriff der Oschatzer ein und die Plauener schafften den 2:2-Ausgleich, den einzigen im Spiel. Die Döllnitzstädter drehten jetzt wieder auf und standen in der Abwehr felsenfest. Im Angriff konnten die Spieler durch schön gespielte Kombinationen des öfteren zum Torerfolg gelangen und nach 16 Minuten leuchtete ein 9:5 auf der Anzeigetafel. Der Plauener Trainer nahm eine Auszeit, um seine Spieler wieder auf Kurs zu bringen, aber mit wenig Erfolg. Der LRC Mittelsachsen bestimmte weiter das Spielgeschehen. Aus einer stabilen Abwehr wurden über Tempogegenstöße viele einfache Tore erzielt und dadurch der Gegner auf Abstand gehalten. Eine Schrecksekunde für die Oschatzer entstand, als Martin Schreiber sich durch die Abwehr tankte, doch sehr ungünstig landete. Er musste verletzt aus dem Spiel gehen. Die Fans waren gespannt, wie die LRC-Sieben diese Lücke schließen würde. Die Einheimischen kämpften nun noch mehr. Trotzdem erzielten die Gäste fünf Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit vier Tore in Folge. Das ließ den LRC aber kalt, der eine 17:11-Führung nach 30 Minuten erkämpfte.

In der Halbzeitpause richtete der Trainerstab lobende Worte an die Spieler. Doch gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass noch eine Halbzeit zu kämpfen war. Nach dem Seitenwechsel spielten die Döllnitzstädter frei auf und es schien so, als ob die Mannschaft an diesem Tag nichts stoppen könnte. In der Abwehr wurde gerutscht, die Lücken zugeschoben und die Plauener gezwungen, aus dem Rückraum zu werfen. Geblockte oder gehaltene Bälle wurden direkt zum erfolgreichen Tempogegenstoß verwertet. Ab der 40. Minute verloren beide Unparteiische, die bis dahin eine großartige Leistung boten, etwas ihre Linie. Zwei-Minuten-Strafen und ein gelichtetes Spielfeld waren die Folge, welches für schnelle Spielzüge genutzt werden konnte. Die Oschatzer ließen sich in Unterzahl nicht aus der Ruhe bringen und konnten den roten Faden beibehalten. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Über die gesamte Spielzeit traten die Oschatzer souverän auf und zwangen dem Gegner ihre Spielweise auf.

Am Ende der Begegnung stand ein 34:24 zu Buche. Ein verdienter Sieg des LRC Mittelsachsen, welcher damit den heimischen Fans den ersten Heimsieg präsentieren konnte. Besonders überwältigend war dabei auch die Unterstützung des heimischen Publikums für die Mannschaft. Die atemberaubende Stimmung hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Spieler des LRC Mittelsachsen. Am 10. Novenber findet das nächste Heimspiel statt. Da empfängt die LRC-Sieben die Vertretung der SG DHfK Leipzig/NHV Delitzsch II.

Oschatz: Ronny Anders, Rocco Nickel; Felix Ehrenberg (3), Alexander Staffe (9), Max Camen (7), Patrick Illgen (5), Jörg Lehmann (1), Martin Schreiber (3), Jan Kneifl (2/1), Michael Schlicke (5).

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