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Oschatz Energieversorger spendiert Kinderheim Borna 1200 Euro für neuen Spielplatz
Region Oschatz Energieversorger spendiert Kinderheim Borna 1200 Euro für neuen Spielplatz
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15:00 18.03.2017
Da freuen sich alle über die Überraschung, unter ihnen auch der Liebschützberger Bürgermeister David Schmidt, Maskottchen Kilowattchen, Heimleiterin Christine Kettner und Konstanze Lange (v. l.).
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Borna

Eine Überraschung der besonderen Art erlebten die Mitarbeiter und Bewohner des Kinderheimes Borna am Mittwoch. Heimleiterin Christine Kettner konnte einen symbolischen Scheck in Höhe von 1200 Euro entgegennehmen. Den überbrachte Konstanze Lange, Kommunalbetreuerin des Energieversorgers EnviaM. Der Unternehmensverbund hatte im vergangenen Jahr ein Projekt ins Leben gerufen, das am Ende die Unterstützung für die Kinder möglich machte. Während der Adventszeit organisierte das Unternehmen insgesamt sechs sogenannte Werbemittel-Weihnachtsbasare für alle Mitarbeiter. Zwei davon richtete der Energiedienstleister an seinen sächsischen Standorten in Chemnitz und Markleeberg aus. Die Beschäftigten konnten aus einem großen Werbemittelfundus verschiedene Artikel auswählen. Dabei war es jedem selbst überlassen, welchen Betrag er dafür in die aufgestellte Spendenbox warf.

„Die Aktion war ein voller Erfolg. Viele Kolleginnen und Kollegen sind selbst in Vereinen oder Initiativen tätig und waren noch auf der Suche nach passenden Weihnachtsüberraschungen. Auf den Basaren kamen viele kleine Schätze zum Vorschein und so füllten sich die Spendenboxen zügig“, erläuterte Konstanze Lange.

Unterdessen kommt der Geldsegen für das Kinderheim genau zur rechten Zeit. „Im Frühjahr wollen wir unseren Spielplatz auf Vordermann bringen und ein paar neue Geräte anschaffen“, freut sich Christine Kettner. Sie bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Energieversorgers.

Das Kinderheim in Borna konnte im vergangenen Jahr durch eine ähnliche Initiative den noch aus DDR-Zeiten stammenden und nicht mehr gebrauchsfähigen Pool auf dem Gelände des Kinderheimes auf Vordermann bringen. Dietmar Schurig, ehemaliger Geschäftsführer des Oschatzer Betonwerkes, hatte anlässlich des 25-jährigen Betriebsjubiläums die Gratulanten anstelle von Geschenken um eine Spende gebeten. Die 44 Gäste folgten seiner Bitte. Insgesamt kamen auf diese Weise 6500 Euro zusammen und Schurig übernahm damals auch noch die Bauleitung für die Poolsanierung (wir berichteten).

Von Heinz Großnick

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