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Oschatz Enger Kampf an der Tabellenspitze
Region Oschatz Enger Kampf an der Tabellenspitze
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17:35 06.02.2012
Hans-Jürgen Benker behält mit seinem Partner Dietmar Scholz im Schlusspaar die Nerven und sichert den Sieg gegen Schildau ab. Quelle: Dirk Hunger

Die Hinrunde war für die Oschatzer nicht wie erhofft gelaufen. Deshalb legten sie nun all ihr Können in die Rückrunde, was ihnen auch eindrucksvoll gelungen ist. Sie arbeiteten sich vom letzten bis zum vierten Tabellenplatz nach oben. Wenn das Fortschritt-Team auch noch gegen die Schildauer gewinnen könnte, würden die Oschatzer mit ihnen nach Punkten gleichziehen.

Die Schildauer zeigten von Beginn der Begegnung an eine konstante Leistung. Beide Teams gingen hochmotiviert und mit dem Sieg vor Augen in den Wettkampf. Für die Döllnitzstädter begannen Ralph Hinkel und Uwe Schedler. Sie lieferten sich mit ihren Konkurrenten sehr spannende Duelle. Ralph Hinkel kam auf 393 Holz und nahm Helmut Zach (386 Holz/Stammspieler 1. Kreisklasse) sieben Zähler ab. Uwe Schedler erzielte mit sehr guten 425 Holz Tagesbestleistung. Sein Gegner Bernd Hofmann erzielte mit sehr guten 421 Holz die beste Teamleistung. Auch dieses Duell ging mit vier Punkten zugunsten der Gastgeber aus. Die Döllnitzstädter gingen mit elf Holz in Führung.

Das Mittelpaar André Wagner und Torsten Müller sollte an die Leistung seiner Vorgänger anknüpfen. André Wagner kam auf sehr gute 419 Holz, und Torsten Müller erreichte 371 Holz. Zusammen holten sie 15 Punkte. Der Vorsprung wuchs auf 26 Holz an. Die Schlussstarter Hans-Jürgen Benker (412) und Dietmar Scholz (388) sollten ihre Nerven im Griff behalten und ihre Gegner nicht unterschätzen. Das gelang beiden Keglern mit Bravour. Sie nahmen ihren Konkurrenten weitere 67 Zähler ab, so dass am Ende die Fortschritt-Vertretung mit 93 Holz Plus gegen den TSV 1862 Schildau gewann.

Oschatz: Hinkel (393 Holz), Schedler (425), Wagner (419), Müller (371), Benker (412), Scholz (388).

Schildau: Zach (386 Holz), Hofmann (421), Petersohn (365), Graf (410), Bindig (363), Friedrich (370).

SV Rot-Weiß Dahlen - Dommitzsch KC 77 II 2395:2385 Holz. Die Dommitzscher Vertretung reiste zum Punktspiel in die Heidestadt Dahlen. Für die Rot-Weißen lief die bisherige Saison nicht wie erwartet. Um jeden Punktgewinn wurde hart gekämpft, und erst zweimal waren sie erfolgreich. Die Gäste dagegen haben einen Superlauf. Sie führen mit Langenreichenbach die Tabelle an. Beide Teams verfolgten im Wettstreit das gleiche Ziel, beide wollten den Sieg erringen. Dadurch entwickelten sich spannende Kämpfe.

Nach den ersten zwei Durchgängen gingen die Heidestädter durch David Brzezicha (397) und Hans-Peter Göbel (424) mit 46 Holz in Führung. Philipp Just (393) konnte den Rückstand minimal um zwei Holz verkürzen. Danach schlug Hans Gugisch mit der Mannschaftsbestleistung von 427 Holz wieder zu. Er baute den Vorsprung auf 86 Holz aus.

Danach zeigten Maik Grimm (377) und Klaus Leigsring (379) Schwächen. Diese Situation nutzten die Dommitzscher Marcel Heise (403) und Thorsten Spinn (429 Holz/Tagesbestleistung) aus. Zusammen nahmen sie ihren Gegnern 76 Zähler ab.

Beide Vertretungen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei die Dahlener mit zehn Holz die Nase vorn hatten.

Dahlen: Brzezicha (397 Holz), Göbel (424), Baumgart (391), Gugisch (427), Grimm (377), Leigsring (379).

Dommitzsch: Büttner (386 Holz), Wojtanowski (389), Just (993), Schulze (385), Heise (403), Spinn (429).

SV Beilrode 09 II - KSV Triestewitz 2292:2355 Holz. Die Kegler wechselten sich in den ersten vier Durchgängen immer wieder in der Führungsposition ab. Nach der vierten Partie lag der Gastgeber mit neun Holz vorn. Danach setzten die Triestewitzer Michael Müller (419) und Mario Grunert (438 Holz/Tagesbestleistung) ihre Gegner unter Druck. Zusammen holten die beiden 72 Holz aus ihren Duellen heraus, was gleichzeitig den Sieg bedeutete.

Beilrode: Dehnke (351 Holz), Freitag (392), Zupper (375), Kummer (389), Zschintzsch (384), Dalibor (401).

Triestewitz: Roland (406 Holz), Christen (319), Cassens (409), Hesse (364) Müller (419), Grunert (438).

Sabine Hinkel

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