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Entspannter Start ins neue Schuljahr: Kultusministerin gibt das Hanf frei

Achtung, Satire! Entspannter Start ins neue Schuljahr: Kultusministerin gibt das Hanf frei

Lehrermangel, Stundenausfall, Quereinsteiger – in Sachsens Bildungswesen ist der Wurm drin. Um die katastrophalen Zustände abzumildern, greift der Kultus zu einer besonderen Maßnahme. Cannabis wird an Schulen legalisiert - vorerst für Erwachsene. Ob Schüler ans krasse Kraut herangeführt werden sollen, ist umstritten.

Stress in der Schule? – das muss nicht mehr sein. Mit der Freigabe von Cannabis im Bildungswesen lösen sich viele hausgemachte Probleme von selbst.

Quelle: William Casey - Fotolia

Oschatz. „Hurra, ich bin ein Schulkind!“, freuen sich Erstklässler ab Montag. „Hurra, ich hab ein Schulkind!“, freut sich die Karies. Denn, so warnt Kinderärztin Margit Thieme, Eltern nehmen den Namen „Zuckertüte“ wörtlich und packen da nur Süßkram rein – dabei gibt es Dinge, die ihre Kinder nötiger brauchen.Vernünftig ausgebildete Lehrer braucht der Schüler ohne Zweifel. Blöd nur, dass es so wenige gibt. Über die Hälfte aller „Pädagogen“, die in Sachsen neu eingestellt werden, sind keine Fachkräfte. Kultusministerin Kurth spricht gar vom „schwierigsten Schuljahr seit 1990“. Ich wurde 1993 eingeschult. In den folgenden Jahren jubelte ich, wenn eine Stunde ausfiel. Heute jubeln die Schüler ja schon, wenn eine Stunde überhaupt stattfindet.

Entspannung verspricht ein Eil-Erlass der Sächsischen Landesregierung. Angesichts der angespannten Situation in Klassen- und Lehrerzimmern sorgt der Freistaat für einen ruhigen Schulauftakt – und zwar auf natürliche, pflanzliche Weise. Analog zum bundesweit möglichen Konsum von Cannabis auf Rezept regelt das Kultusministerium in Abstimmung mit Gesundheits- und Justizressort die wohldosierte Verabreichung von Marihuana an kranke und gestresste Lehrer und aufgebrachte Eltern. Überfordert sind die unterrichtenden Erwachsenen damit nicht, denn mit „Stoff“ kennen sie sich ja bestens aus. Ob auch die Schüler sanft an das Gras herangeführt werden sollen, darüber streitet man in Dresden noch.

Einen Vorteil hätte Haschischkonsum ab der Einschulung ja schon – denn die kleine Tüte in der Tüte macht im Vergleich zu Schokoriegeln, Gummibärchen und Karamalbonbons keine Karieslöcher in die Beißerchen der Kleinen.

Von Christian Kunze

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