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Erfolg ein Hoffnungszeichen und gut für Moral der SG-Spielerinnen

Erfolg ein Hoffnungszeichen und gut für Moral der SG-Spielerinnen

Radebeuler HV II 35:13 (12:5). Nach dem knappen 19:20-Auswärtssieg gegen den Radebeuler HV (RHV) in der Hinrunde, hatte sich die SG-Mannschaft für das Rückspiel mehr vorgenommen.

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So schön kann Daniela Plockstieß vor dem gegnerischen Tor, wenn genügend Platz vorhanden ist, fliegen. Drei Treffer steuert sie zum SG-Erfolg bei.

Quelle: Dirk Hunger

SG Oschatz/ Riesa II. Obwohl die Einheimischen wieder nur mit einem kleinen Kader arbeiten konnten, war die Stimmung in der Vertretung gut.

 

Die Oschatz/Riesaerinnen eröffneten den Torreigen im Spiel. Es folgte der sofortige Ausgleich, dem sich wieder zwei Treffer für die SG-Frauen zur 3:1-Führung anschlossen. Und die Gäste legten nach und konnten zum 3:3 (8.Minute) ausgleichen. Das war dann aber auch das letzte Hoffnungszeichen der RHV-Frauen. Von diesem Zeitpunkt an hatte die SG-Sieben die Begegnung voll im Griff. Sie stand in einer sicheren 6:0-Abwehr und arbeitete konsequent. So wurde der Ball immer wieder eine sichere Beute der Torfrau Anna Schneese, die dem SG-Team erneut Rückhalt gab, oder der Abwehr selbst. In dieser Spielphase wurden die eroberten Bälle im Gegenzug oft, aber noch nicht konsequent genug, in Torerfolge umgemünzt. Allein 18 Fehlwürfe in den ersten 30 Minuten waren einmal mehr einige zu viel. Entscheidend konnte diese Tatsache den Verlauf der Begegnung nicht beeinflussen. Das SG-Team setzte sich ab und baute den Vorsprung deutlich aus. Über ein 5:3 (11.) an der Anzeigetafel ging es weiter bis zum 9:3 (17.). Die aktive Abwehrarbeit hatte zur Folge, dass die SG-Mannschaft auch zweimal in Unterzahl spielen musste. Aber auch diese Situationen konnten gemeistert werden. Beim 12:5 wurden die Seiten gewechselt.

 

In der Halbzeitpause wurde durch die Heimmannschaft eine Lösung für das Abwehrrisiko bei Zeitstrafen gesucht und auch gefunden. Die Deckung der SG-Sieben wurde auf ein 5:1 umgestellt. Mit dieser sehr beweglichen Formation kamen die Gäste noch weniger zurecht. Immer wieder konnte die vorgezogene Spielerin die Aufbauarbeit stören, Bälle abfangen oder die Angriffsreihe der RHV-Frauen zu Fehlpässen zwingen. Die eroberten Bälle wurden durch schnelle Kontertore oder sehenswert herausgespielte Wurfmöglichkeiten in eigene Erfolge umgewandelt. Jetzt wurde sogar noch die Fehlwurfquote deutlich gesenkt und damit dem klaren Erfolg Tür und Tor geöffnet. Auch die Umsetzung der Möglichkeiten vom Sieben-Meter-Punkt wurden genutzt. Anna Schimank wurde zum echten Torgaranten vom Punkt. In der 41. Minute stand bereits ein 19:6 zu Buche, der bis zur 20. Minute auf 27:11 ausgebaut wurde. Trotz der gefallenen Entscheidung wurde durch das SG-Team konsequent weiter nach vorn gearbeitet. Ein Nachlassen in der Laufbereitschaft der Spielerinnen war kaum zu erkennen. In den letzten zehn Minuten der Begegnung konnte die Heimsieben noch einmal acht Treffer nachlegen, während sich die Mannschaft des RHV II mit zwei Erfolgen begnügen musste. Dieses Spiel war nach den Unsicherheiten der vergangenen beiden Partien wieder ein Hoffnungszeichen und auf alle Fälle gut für die Moral aller SG-Spielerinnen.

 

Nach den folgenden zwei Auswärtsspielen am 23. Februar im Bezirkspokal in Coswig und am 2. März in Großenhain gibt es das nächste Heimspiel am 9. März gegen den ESV Dresden.

 

Oschatz/Riesa: Anna Schneese; Christin Fiddecke (2), Lisa Frost (4), Ulrike Kühne (7/1), Anne Lehmann (4), Daniela Plockstieß (3), Bianca Ritter (5), Anna Schimank (8/7), Selina Schwager (2). Jens Fiddecke

Jens Fiddecke

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