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Oschatz Erfolgreich in Spiel auf geringem Niveau
Region Oschatz Erfolgreich in Spiel auf geringem Niveau
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16:07 09.01.2013

Danach brach das Oschatzer Spiel ein. Technische Fehler und uneffektive Nutzung der Torgelegenheiten brachten die Gastgeber immer weiter heran. In der 21. Minute hatte das TSV-Team den 6:6-Ausgleich hergestellt.

In der SHV-Abwehr wurde zwar noch ordentlich gearbeitet, aber im Angriff lief nicht mehr viel zusammen. Zu statisch, zu wenig Bewegung ohne Ball, kein Druck auf die Nahtstellen kennzeichneten die Oschatzer Spielweise. Damit fehlten die Räume, um sich in klare Torwurfpositionen zu bringen. So versuchte die eine oder andere Spielerin aus ungünstigen Positionen ihr Wurfglück. Nach 15 Spielminuten gab es auch erhebliche Mängel im Rückzugsverhalten der Gäste. Dabei trugen sicherlich die ungünstigen Bedingungen des stark verschmutzten Hallenbodens bei, welche aber für beide Teams gleich waren. So entwickelte sich ein Vergleich auf Augenhöhe, allerdings auf niedrigem Niveau. Zufrieden konnte damit keiner sein (8:8/25. Minute). In der Summe der nicht genutzten Torgelegenheiten und technischen Fehler war es dann schwierig für die SHV-Frauen, erfolgreich zu sein.

Vorsprung über Ziellinie gerettet

Die Gastgeberinnen kamen motivierter zur zweiten Hälfte aufs Parkett und gingen mit 11:9 in Führung. Danach erwachte der Kampfgeist der Oschatzerinnen wieder. In der 40. Minute war der Ausgleich zum 12:12 geschafft und das Team drehte weiter auf. Jetzt konnte ein Zwei-Tore-Vorsprung herausgeworfen werden. Der TSV-Trainer reagierte und legte die grüne Karte für eine Auszeit auf den Zeitnehmertisch. Offensichtlich fand er die richtigen Worte. Der kleine Vorsprung schmolz erneut zum 15:15 zusammen. Die weiteren Zwischenstände ließen das berühmte Spiel mit dem Feuer befürchten. Einen Punktverlust oder sogar das Verlieren der Partie konnte in dieser Situation niemand ausschließen. So entwickelte sich die Partie vom 17:17 (53.) zum 19:19 in der 55. Minute. Leipzig-Wahren versuchte jetzt, mit Gewalt den Erfolg zu erzwingen und brachte sich damit aber selbst in größte Schwierigkeiten. So konnten zwei Zeitstrafen in Folge die Gäste nutzen und einen Zwei-Tore-Vorsprung über die Ziellinie retten. Am Schluss hieß es nur "Gewonnen ist gewonnen", dochdie Freude über den Sieg fiel verhalten aus.

Oschatz: Lindner; Böhm, Fiddecke, Friedrich, Hessel, Kühne, Lehmann, Walther.

Jens Fiddecke

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