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Oschatz Ermittlungen nach Pulverfund in Oschatzer Jobcenter dauern an
Region Oschatz Ermittlungen nach Pulverfund in Oschatzer Jobcenter dauern an
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11:19 03.12.2015
Mehr als 180 Menschen mussten am Dienstag das Oschatzer Jobcenter verlassen. Quelle: dpa
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Oschatz

Nach dem Fund eines weißen Pulvers im Jobcenter in Oschatz am Dienstag werden die Ermittlungen noch einige Tage dauern. Erst nach etwa einer Woche könne mit Sicherheit gesagt werden, um welche Substanz es sich handele, sagte ein Polizeisprecher in Leipzig am Mittwoch. Das Pulver werde derzeit in der Leipziger Landesuntersuchungsanstalt bestimmt.

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Das Gebäude der Bundesagentur für Arbeit in der Oschatzer Oststraße 3 musste am Dienstagvormittag wegen eines verdächtigen Briefes vorsorglich geräumt werden.

Die Briefumschläge werden auf mögliche Spuren wie Fingerabdrücke und DNA-Spuren untersucht. Sollte der Täter ermittelt werden, muss er nicht nur die strafrechtlichen Konsequenzen tragen, sondern auch die Kosten für den mehrere Stunden dauernden Einsatz zahlen. „Da kommen schnell mehrere tausend Euro zusammen“, schätzt der Beigeordnete der Stadt Oschatz, Jörg Bringewald. „Dabei geht es nicht nur um den Verdienstausfall der Feuerwehrleute, sondern auch um Material, welches bei dem Einsatz zu Schaden kommt. Allein die beiden blauen Schutzanzüge, die von unseren Feuerwehrleuten getragen wurden, kosten zusammen rund  8000 Euro“, so der Beigeordnete, der auch für die städtischen Finanzen zuständig ist.

Mehr als 180 Menschen mussten das Jobcenter vorsorglich verlassen. Verletzt wurde niemand. Vier Personen waren in Oschatz mit dem Material in Berührung gekommen und wurden dekontaminiert. Allerdings handelte es sich dabei nicht um vier Mitarbeiter der Arbeitsagentur, sondern um zwei Mitarbeiter sowie zwei Polizisten – die sind inzwischen wieder fit.

Von Hagen Rösner (mit dpa)

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