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Oschatz Erste Gössel in Wermsdorf geschlüpft
Region Oschatz Erste Gössel in Wermsdorf geschlüpft
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11:12 31.03.2016
Andreas Sachse gehört zu den Ersten, den die frisch geschlüpften Gössel bei Eskildsen in Wermsdorf zu Gesicht bekommen. Er sortiert die Zuchttiere nach Geschlecht.  Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Wermsdorf

Am Mittwoch begann bei der Gänsezuchtfirma Eskildsen der diesjährige Gösselschlupf. Rund 19.000 Tiere verließen ihre Eier nach 30 Tagen in den Brutschränken. Dieses Prozedere wird sich bis in den September hinein jeden Mittwoch wiederholen.

Erste Gössel in Wermsdorf geschlüpft

Naknak ... bei Eskildsen in Wermsdorf sind die ersten Gössel geschlüpft. Hier geht's zum Artikel: bit.ly/1pMGE2e

Gepostet von LVZ Nordsachsen am Donnerstag, 31. März 2016

Neben den Gänsen, die die Firma auf die Mittagsteller der Republik liefert, werden am Lindigt auch Zuchtgänse gehalten. Die 5000 weiblichen Tiere legen im Durchschnitt 2500 Eier pro Tag. Also werden alle 200.000 Küken, die man hier bis zum Juli ausbrüten will, aus eigener Produktion stammen.

„Zunächst gehen alle Gössel in den Verkauf“, erläutert Prokurist Lutz Witt. Die kleinen flauschigen, zwischen 100 und 120 Gramm schweren Jungtiere sind in diesem Jahr insbesondere in England, Österreich, Polen und Ungarn gefragt. „Die osteuropäischen Betriebe sind für den deutschen Handel zertifiziert“, betont Lutz Witt. Quälereien wie das Rupfen lebendiger Tiere gäbe es dort nicht. Man achte stark auf die Einhaltung dieser Vorgaben, da die Zulassung für den deutschen Markt einen wichtigen Wettbewerbsvorteil darstelle.

Frisch aus dem Ei geschlüpft, sind die jungen Gänse ganz ohne Eltern überlebensfähig – wenn sie Wärme und Futter bekommen. Sie sind von Natur aus Nestflüchter. Gleich nach dem Schlupf werden sie, sofern sie für die Zucht bestimmt sind, nach Geschlecht sortiert. Schließlich soll in den Zuchtbetrieben, die Gössel ordern, das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Tieren stimmen. Dort kommen rechnerisch 4,5 Gänse auf einen Ganter.
Für die Mast sei das Geschlecht der Tiere unerheblich. Zwar sind die Ganter schwerer, aber das Fleisch unterscheide sich nicht.

Von Axel Kaminski

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