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Oschatz Erster Spatenstich für neue Turnhalle in Wermsdorf
Region Oschatz Erster Spatenstich für neue Turnhalle in Wermsdorf
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17:26 23.12.2011
Ran an die Spaten: Fußballer André Kamm, Sirid Hevernick vom Landratsamt, Stefan Köhler von der Feuerwehr, Gemeinderätin Kerstin Krause, Regionalmanager Holger Schilke, Bürgermeister Matthias Müller, Minister Frank Kupfer, Karsten Fischer vom Turn- und Dieter Winkler vom Fußballverein (mit Spaten, v.l.). Quelle: Dirk Hunger
Wermsdorf

Von Jana Brechlin

"Das ist ein Gemeinschaftsprojekt, wir haben alle dafür gekämpft", sagte Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller. Auf die Erfüllung dieses Wunsches habe man in der Gemeinde lange hingearbeitet. Deshalb danke er auch den Räten, die sich entschieden hätten, dafür Eigenmittel zu investieren. Außerdem gelte ein Dank dem Sächsischen Zweistromland sowie dem Landratsamt Nordsachsen, die den Weg zur Förderung freigemacht hätten - und dem Freistaat Sachsen, der dafür Mittel zur Verfügung stellte.

Dabei kam das Geld ziemlich kurzfristig und nur wer schnell war, konnte Fördermittel erhalten, erinnerte Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." Die Gemeinde hätte alles sehr gut vorbereitet gehabt und konnte deshalb zügig reagieren. Und schließlich werde es Zeit für einen Neubau in Wermsdorf. "Die alte Turnhalle hat gute Dienste geleistet, aber ihre Zeit gehabt", sagte Kupfer.

Was ihn als Umweltminister besonders freue: Das künftige Gebäude werde in Passivhaus-Bauweise errichtet. "Das ist gut für die Umwelt, weil es weniger Energie verbraucht und gut für die Gemeindekasse, weil der laufende Betrieb weniger kostet", so der Minister. Die neue Turnhalle bekomme dreimal so viel Fläche wie die alte Halle und sei dennoch günstiger bei den Betriebskosten. "Das ist ein Argument, das jeden überzeugen sollte." Er wünsche sich, dass in Sachsen noch viel mehr auf energiesparende Bauweise gesetzt wird - egal ob bei Investitionen von Privatleuten oder in öffentliche Gebäuden, betonte Frank Kupfer.

Die neue Halle an der Sachsendorfer Straße soll in Zukunft noch mehr Sportlern aus der Gemeinde zugute kommen, kündigte Bürgermeister Matthias Müller an. "Bisher sind die Luppaer Fußballer zum Beispiel im Winter zum Hallentraining nach Oschatz gefahren, weil der Platz in unserer alten Halle nicht ausreicht. Das wird sich dann ändern. Dann macht es auch für Vereine aus anderen Orten Sinn, zu Training oder Wettkämpfen hierher nach Wermsdorf zu kommen", fügte er hinzu.

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