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Oschatz Erstmals Wahlbeobachter bei Stimmauszählung in Oschatz
Region Oschatz Erstmals Wahlbeobachter bei Stimmauszählung in Oschatz
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20:41 24.09.2017
Nachdem Ute Dietrich die Wahlurne entleert hatte, begannen die Helfer im Wahlbezirk 1 (Rathaujs) mit der Auszählung der Stimmen. Quelle: Fotos: Frank Hörügel
oschatz/mügeln

Nach einem verhaltenen Vormittag zog die Wahlbeteiligung am Sonntagnachmittag in Oschatz an. „Es ist ein stetiges Kommen“, sagte Angela Eckert um 14.30 Uhr. Mit zwei weiteren Helferinnen managte sie den Wahlbezirk 10 in der Robert-Härtwig-Oberschule – eines von 19 Wahllokalen im Stadtgebiet Oschatz. So wie Angela Eckert waren insgesamt 161 Wahlhelfer im Einsatz. Von 14 734 Oschatzern durften 12 284 ihre Stimmen abgeben. Außerordentliche Zwischenfälle gab es im Wahlbezirk 10 bis Sonntagnachmittag nicht. „Gott sei Dank“, war Angela Eckert erleichtert.

Großer Andrang herrschte dagegen bereits am Vormittag in den sechs Wahllokalen der Stadt Mügeln. „Viele Wähler kamen bereits am Vormittag“, hat die Mügelner Wahlverantwortliche Manja Grützmacher festgestellt. „Über Mittag waren es weniger und jetzt kommen nur noch vereinzelt Leute“, sagte sie um 16.30 Uhr. Von den insgesamt 5135 Wahlberechtigten der Stadt mit ihren 28 Ortsteilen hatten 645 Wählerinnen und Wähler im Vorfeld Briefwahl beantragt. Die Wahlbeteiligung lag um 16 Uhr bei 59 Prozent. In den sechs Wahllokalen sowie im Briefwahlvorstand waren insgesamt 46 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz „Es lief alles reibungslos und es gab keine Vorkommnisse“, konnte auch Manja Grützmacher für Mügeln konstatieren.

Erstmals waren in Oschatz bei der Stimmauszählung Wahlbeobachter dabei – im Rathaus (Wahlbezirk 1) verfolgten zum Beispiel zwei Frauen und ein Mann die Auszählung. „Weil ich im Vorfeld so viel gehört habe,dass manipuliert werden soll“, sagte eine Oschatzerin, die ihren Namen nicht nennen wollte. „Auch bei der Auszählung der Briefwahl waren zwei Beobachter dabei“, sagte Wahlleiter Manfred Schade. Rund 1700 Oschatzer wählten per Brief. „Das ist absoluter Rekord“, so Schade. In der vergangenen Woche musste er deshalb 200 Unterlagen für die Briefwahl nachordern. Vor vier Jahren gab es 1400 Briefwähler in Oschatz.

Von Hagen Rösner, Frank Hörügel und Heinz Großnick

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