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FSV Oschatz kann erneut nicht punkten

FSV Oschatz kann erneut nicht punkten

SV FA 1892 Doberschütz 1:2 (0:0). Mit dem SV FA Doberschütz gastierte ein direkter Mitkonkurrent im Oschatzer Stadion. Nach der letzten Niederlage gegen Zwochau wollten die Platzherren unbedingt einen Sieg einfahren, doch gegen den Tabellennachbarn setzte es eine vermeidbare 1:2-Niederlage (0:0).

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Aus stark abseitsverdächtiger Position kassieren die Oschatzer Spieler (gelb/schwarze Trikots) den Treffer zum 0:1-Rückstand.

Quelle: Sven Bartsch

FSV Oschatz. Beiden Mannschaften war zu Beginn der defensive Grundgedanke anzumerken, denn keines der Teams ging volles Risiko im Angriffsspiel. Vielmehr waren die Spieler auf Ballsicherheit bedacht und machten sich erst einmal mit dem Platz vertraut.

Die Gastgeber hatten mehr von der Partie, jedoch ohne in der Offensive zwingend zu agieren. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware, denn die Abwehrreihen hatten wenige Probleme mit dem schleppenden Spielaufbau. Wiesner hatte nach knapp einer Viertelstunde die Führung auf dem Fuß, doch er scheiterte mit seinem Abschluss am gut parierenden Anders.

Die einzigen Aufreger der ersten Hälfte waren die zum Teil überhart geführten Zweikämpfe. Der nicht in jeder Situation souverän wirkende Referee Schneider mit seinem Schiedsrichtergespann heizte mit den teils strittigen Entscheidungen die Atmosphäre zusätzlich an. Bretschneider musste sich unnötigerweise in der 38. Minute vorzeitig zum Duschen verabschieden, nachdem er sich innerhalb von fünf Minuten zwei vermeidbare gelbe Karten eingehandelt hatte. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hätte Sachse die Führung für die Gäste erzielen können, vergab aber recht kläglich von der Strafraumgrenze. Also ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeitpause.

Die zweite Spielhälfte begann gleich mit einem Paukenschlag. Der ehemalige Süptitzer Wedehase wurde in der 46. Spielminute freigespielt und konnte zur Führung für die Doberschützer einschieben. Doch Spieler und Betreuer des FSV Oschatz reklamierten nicht grundlos, denn der Angreifer befand sich beim Abspiel klar im Abseits. Die Döllnitzstädter steckten jedoch nicht auf, sondern versuchten gleich, den Gegner unter Druck zu setzen. Gärtner konnte kurz nach dem Rückstand gut in Szene gesetzt werden und wäre eigentlich durch gewesen. Doch er wurde regelwidrig von Weber gestoppt. Dieser sah aber nicht die rote Karte, sondern wurde zum Unmut der Oschatzer Übungsleiter nur verwarnt. Trotzdem bedeutete diese gelbe Karte für ihn den Platzverweis, denn er hatte in der ersten Spielhälfte schon den gelben Karton gesehen. Das sollte nicht der einzige Feldverweis an diesem Nachmittag bleiben, denn nach anhaltenden Diskussionen wurden erst Trainer Kernche und wenig später Krohn auf die Tribüne verwiesen. Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, hätte Wiesner den Ausgleich erzielen können. Er traf jedoch nur den Pfosten. Ein Pass auf die mitgelaufenen Peter oder Oswald wäre vielleicht die bessere Option gewesen. Kurze Zeit später mussten die Gastgeber den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Torwart Günther unterschätzte in der 60. Minute einen von Walther direkt getretenen Freistoß und so schlug dieser im Gehäuse der Gelb-Schwarzen ein.

Die Angriffsbemühungen der Einheimischen wirkten nun zunehmend kraft- und einfallslos. Trotzdem gelang acht Minuten vor dem Spielende noch der Anschlusstreffer. Nach einer Oswald-Ecke konnte Wiesner per Nachschuss einnetzen. Michael Arbeiter hatte sogar noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Er traf jedoch nach einem Schieler-Freistoß von der Strafraumgrenze nur den Pfosten. Aufgrund der schlechten Chancenverwertung, speziell der aussichtsreichen Freistoßmöglichkeiten, verließen die Oschatzer verdient als Verlierer den Platz. Gegen den aktuell Letzten aus Beilrode muss, nach zuletzt zwei Pleiten, im nächsten Spiel unbedingt ein Sieg eingefahren werden.

Oschatz: Günther; Roßberg, Böhme, Hoyer, Bretschneider, Matthias Arbeiter, Schieler, Michael Arbeiter, Erdmann (54. Oswald), Wiesner, Gärtner (79. Schmidt). Schiedsrichter: Schneider (Schönwölkau).

Richard Oswald

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