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FSV Oschatz mit Auswärtssieg

FSV Oschatz mit Auswärtssieg

Der FSV Oschatz konnte im Achtelfinale des Bärenpokals beim FSV Luppa mit 4:1 (3:0) gewinnen und sich damit für das Viertelfinale qualifizieren.Es war eine Woche der Veränderungen beim FSV Oschatz.

Der Oschatzer Kapitän Enrico Schieler (2.v.l.) leitet mit einem Pass auf Tom Weidlich die Führung der Döllnitzstädter gegen den FSV Luppa im Achtelfinale des Bärenpokals ein.

Quelle: Dirk Hunger

Der FSV Oschatz konnte im Achtelfinale des Bärenpokals beim FSV Luppa mit 4:1 (3:0) gewinnen und sich damit für das Viertelfinale qualifizieren.

 

Es war eine Woche der Veränderungen beim FSV Oschatz. Nach der Vorstellung des neuen Trainers Detlef Friedrich hielt sich dieser nicht lange bei der Vorrede auf, und beorderte seine Männer zu drei Trainingseinheiten. Sein Ziel war, sich ein Bild von den einzelnen Spielern sowie dem Potenzial der Mannschaft zu machen. Im Hinblick auf das Pokalspiel beim FSV Luppa war das etwas wenig Zeit, doch einiges überraschte dann schon. Im Lager des FSV Luppa hegte man nach den letzten erfolgreichen Spielen leichten Optimismus für den Pokalkampf. Nach dem Vorsatz "Pokal hat seine eigenen Gesetze" wollten die Luppaer den angeschlagenen FSV Oschatz Paroli bieten. Trainer Friedrich stellte aber den Gastgebern eine FSV-Elf mit veränderter Grundtaktik und personellen Positionsveränderungen entgegen. Hauptaugenmerk war, dass die Spieler seine Anweisungen und Aufgaben erfüllen.

 

Der FSV Oschatz begann konzentriert und zeigte die bessere Spielanlage. Ausdruck dessen die frühe Führung. Nach einem schönem Pass von Kapitän Schieler auf Weidlich konnte bereits nach zehn Minuten das 0:1 bejubelt werden. Alles lief eigentlich nach Vorgabe, zumal Müller in der 20. Minute mit einer feinen technischen Leistung auf 0:2 erhöhte.

 

Aber selbst dieser beruhigende Vorsprung brachte keine Ruhe und Sicherheit in das Oschatzer Spiel. In dieser Phase verhängte Schiedsrichter Belitz einen äußerst fragwürdigen Foulstrafstoß gegen das FSV-Team. Doch Torhüter Schneider konnte mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer verhindern. Im Spiel der Oschatzer haperte es an den genauen Zuspielen und der nötigen Laufbereitschaft, um die Luppaer entscheidend unter Druck zu setzen. Dennoch markierte Schieler nach gutem Zusammenspiel mit Müller das 0:3 (42. Minute). Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen.

 

In seiner Ansprache zeichnete Trainer Friedrich der Mannschaft noch einmal eindringlich seine Vorgaben auf und forderte mehr Laufbereitschaft und Bewegung. Auch in Halbzeit zwei starteten die Oschatzer erfolgreich. Bei einem Missverständnis in der Luppaer Abwehr reagierte Müller am schnellsten und ließ Torhüter Haas beim 0:4 (54.) keine Chance. Danach zeigte der FSV Oschatz sein Potenzial besser.

 

Genaue kurze Pässe, Flügelspiel und Chancenerarbeitung klappten. Bei einem Freistoß mit anschließendem Kopfballtor von Schieler kam völlig überraschend der Abseitspfiff des nicht immer souverän wirkenden Schiedsrichters. Doch nach dieser Aktion war die Präsenz der Oschatzer wieder vorbei. Durch ungenaue Pässe machten die Gäste den FSV Luppa unnötig stark.Die Platzherren verlegten ihr Spiel jetzt auf Konter und Einzelaktionen in der Offensive. Bei einem daraus resultierenden Freistoß verkürzten die Einheimischen durch Stürmer auf 1:4.

 

So bewegte sich die auf mäßigem Niveau stehende Partie bis zum Schlusspfiff. Am Ende war es ein klarer Pokalsieg für den FSV Oschatz, der zumindest Selbstvertrauen geben sollte, um im nächsten Heimspiel gegen SV Glesien weitere Fortschritte nachweisen zu können.

 

Oschatz: T. Schneider; Schmidt, Kernche, St. Schneider, Krahl, Beukert, Fromme, Weidlich, Schieler, Müller, De. Baranowski, Toska, Roßberg.

Andreas Weidlich

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