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FSV Oschatz mit Remis in Schildau

FSV Oschatz mit Remis in Schildau

FSV Oschatz 0:0 (0:0). Im Vorfeld des Prestige-Kreisderbys war aus beiden Lagern zu hören, dass sie das Spiel erfolgreich gestalten wollen. Am Ende gab es aber keinen Sieger.

Das Positive an der Partie war, dass der FSV Oschatz auch in seinem sechsten Saisonspiel ungeschlagen blieb. Die Partie, die sich beide Vertretungen vor der ansehnlichen Kulisse von 170 Zuschauern lieferten, war kein schönes Spiel. Zuviel Vorsicht und Respekt voreinander herrschten auf dem Rasen. Die Oschatzer mussten im Vorfeld noch eine Hiobsbotschaft verdauen. Nach Michael Arbeiter fällt dem Trainergespann Kernche/Krohn mit Oliver Erdmann ein weiteres Schlüsselspieler bis zur Winterpause aus.

Mit eindringlichen Worten stellte Trainer Kernche seine Mannschaft auf die zu erwartende Kampfkraft der Gneisenaustädter ein. Diese anzunehmen und dagegenzuhalten sollte die erste Plicht sein, um den Gegner den Schwung zu nehmen. Das gelang auch bis auf wenige gefährliche Aktionen der Platzherren. Aber der FSV fand keine Mittel, um dem Spiel seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Die Spieler orientierten sich zu sehr auf die Ball-eroberung. Im Umkehrspiel fehlten in der gesamten Partie die Genauigkeit, die Risikobereitschaft sowie die Ordnung. Wegen dieser Ungenauigkeit und der Hast vergaben die Oschatzer auch ihre wenigen Einschussmöglichkeiten.

Zum Glück für die FSV-Elf machten es die Gastgeber bei ihren klareren Möglichkeiten nicht besser. Zu allem Überfluss verletzte sich zum Ende der ersten Halbzeit auch noch Martin Arbeiter und musste ausgewechselt werden.

In der Halbzeitpause gab es vom Trainergespann noch einmal eindringliche Worte, mehr für das Offensivspiel zu tun. Mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte durch Schiedsrichter Noppes, der einige Entscheidungen gegen den FSV pfiff, versuchten die Gäste die Vorgaben umzusetzen. Der TSV Schildau hatte offensichtlich zu viel Kraft in die ersten Spielhälfte investiert und versuchte jetzt, mehr mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Der FSV war bemüht, über die Außenbahnen zu spielen, um den notwendigen Platz im Zentrum zu schaffen. Aber der finale Pass kam entweder zu ungenau oder wurde abgewehrt. So blieb es bei einem torlosen Unentschieden, mit dem beide Teams laut Aussagen der Verantwortlichen "leben" können.

Oschatz: Günther; Roßberg, Leuschke, Böhme, Martin Arbeiter, Weidlich, Schieler, Gärtner, Wiener, Hoyer, Müller, Toska, Schmidt.

Andreas Weidlich

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