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Fachmänner werfen ihr Wissen in die Waagschale

Fachmänner werfen ihr Wissen in die Waagschale

Siegfried Honecker und Helmut Doschek haben sich mit Dana Bach, der Leiterin des Oschatzer Waagenmuseums, ein ruhiges Plätzchen gesucht. Sie gehören zu den 150 ehemaligen Mitarbeitern der Oschatzer Waagenfabrik, die am Freitagabend zum dritten Treffen der einstigen Betriebsmitarbeiter in die Stadthalle gekommen sind.

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Siegfried Honecker (l.) und Helmut Doschek übergeben ihre Dokumentation an die Museumsleiterin Dana Bach, die eine Feinwaage hält.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. von bärbel schumann

 

Auf dem Tisch liegt die Dokumentation "Entwicklung/Konstruktion und Fertigung von Fein- und Präzisionswaagen in der Oschatzer Waagenfabrik von 1950 bis 1991".

 

In dem 40 Seiten umfassenden Werk werfen die beiden Entwicklungsingenieure ihr berufliches Wissen in die Waagschale. Die Männer haben ein Stück Geschichte der Oschatzer Waagenfabrik zu Papier gebracht. Und sie sind auch zwei der Hauptakteure. Den heute 74-jährigen Honecker und den 64-jährigen Doschek erfasste als Praktikanten und Jungingenieure die Leidenschaft für Waagen. Immer wieder strebten sie mit ihren Kollegen in der Konstruktion, Technologie, dem Werkzeug- und Musterbau danach, die Fein- und Präzisionswaagen zu vervollkommnen.

 

Erst in Oschatz und später auch in Dresden wurde mit Unterstützung der TH Ilmenau daran getüftelt, das Weltniveau mitzubestimmen. Dass dies den Fachleuten gelang, beweisen angemeldete Patente. Auch nach der Wende sind die beiden Ingenieure ihrem Metier treu geblieben, arbeiten im eigenen Unternehmen in Oschatz wie Doschek oder geben wie Honecker im Ausland Erfahrungen weiter.

 

"Mit der Dokumentation haben wir aufgezeichnet, was in diesem Bereich der Waagenfabrik alles entwickelt wurde. Zwischen 50 und 80 Mitarbeiter waren im Bereich der Fein- und Präzisionswaagen beschäftigt", erzählt Honecker. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Heftes soll die Arbeit des Waagenmuseums unterstützt werden. Das Museum übernimmt den Vertrieb. Gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro kann die Dokumentation hier bestellt werden. "In unserem Magazin haben wir mehr als 480 Waagen, Gewichte und Zubehörteile Oschatzer Waagen. Es wäre wirklich schön, wenn auch die Entwicklung der anderen Bereiche dokumentiert würde", wünscht sich Dana Bach.

Bärbel Schumann

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