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Oschatz Fahrzeugführer in der Pflicht
Region Oschatz Fahrzeugführer in der Pflicht
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17:35 17.01.2014
Fahrzeugführer sollten am Bahnübergang Breite Straße besondere Vorsicht walten lassen. Die Sicht ist eingeschränkt. Quelle: Dirk Hunger

Bei Behörden gibt es keine Beanstandung.

Baulicherseits passiert in Oschatz viel. Einer der jüngsten Bauten ist das zweite Heim der Volkssolidarität (VS) in der Breiten Straße. Und darum geht es einigen Fahrzeugführern.

Wenn ein Fahrzeug von der B6 oder vom Krankenhaus kommend in die Breite Straße einbiegt und über den Bahnübergang fahren möchte, hat seit dem Neubau der VS Schwierigkeiten mit der Sicht. Links befindet sich jetzt parallel zur Döllnitz ein Parkplatz, und der verbaut Kraftfahrern den Blick. Es ist nicht zu sehen, ob vom Südbahnhof ein Zug kommt. Soll das etwa heißen: Überqueren auf eigene Gefahr?

Mit diesem Problem wandte sich die Oschatzer Allgemeine an die Stadtverwaltung. Karsten Saack vom Ordnungsamt antwortete dazu: "In Abstimmung mit Lutz Haschke vom Förderverein Wilder Robert, der vorher einen Termin mit dem Eisenbahn-Bundesamt vor Ort hatte, wurde genau aus diesem Grund die Annäherungsgeschwindigkeit für Fahrzeuge in der Breiten Straße auf 30 Stundenkilometer herunter gesetzt."

Saack betont: Es gelte die Sichtfahrregel, die jedem Inhaber eines Führerscheines geläufig sein sollte. Auch in der Vergangenheit sei die Sicht an dieser Stelle nicht optimal gewesen, "weshalb der Bahnübergang eine unmittelbare Markierung hat". Der Haltestreifen in Verbindung mit dem Andreaskreuz sei einem Stoppzeichen gleichzusetzen und fordere den Fahrzeugführer "zwingend zum Stillstand seines Fahrzeuges auf".

Gabi Liebegall

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