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Farbe für graue Winterkirche

Farbe für graue Winterkirche

Die Rettung der maroden Klosterkirche ist keine Utopie mehr: Nachdem im vergangenen Jahr bereits Teile des Daches für 400 000 Euro erneuert wurden, beginnt jetzt die Innensanierung in der sogenannten Winterkirche.

"Fördermittelbescheide und Baugenehmigung liegen vor", freut sich Pfarrer Christof Jochem.

 

Bei der Winterkirche handelt es sich um den beheizbaren Raum im ersten Obergeschoss der Annenkapelle, in dem von November bis Karfreitag die Gottesdienste für die evangelische Kirchgemeinde (1800 Mitglieder) stattfinden. In der wärmeren Jahreszeit finden die Gottesdienste in der St. Aegidienkirche statt. Insgesamt sollen in die Winterkirche 100 000 Euro investiert werden. Die Oschatzer Kirchgemeinde und Landeskirche übernehmen jeweils 30 Prozent der Kosten, der Freistaat und der Bund steuern jeweils 20 Prozent dazu. Jochem: "Wir freuen uns darauf, dass wir unsere Gottesdienste bald wieder in einem angenehmen Ambiente feiern können."

 

Derzeit wird in der Winterkirche das Gerüst gestellt. Nach Pfingsten sollen dann die Risse im Mauerwerk saniert und teilweise der Putz erneuert werden. Anschließend sollen Maler die grauen Wände mit frischer Farbe versehen. Läuft alles nach Plan, sollen die Malerarbeiten bis Ende Juli abgeschlossen sein.

 

Damit wird ein weiterer Meilenstein zur Sanierung des Gotteshauses erreicht sein, der schwierigste und teuerste Teil der Wegstrecke steht dann aber noch aus - die Sanierung des Kirchenschiffes (Langhaus). Das Problem dabei: Bisher gibt es kein überzeugendes und wirtschaftlich tragfähiges Konzept für die Nutzung des riesigen Raumes, der zurzeit als Lager genutzt wird.

 

Seit etwa zwei Jahren diskutieren Oschatzer Kirchenmitglieder und Heimatfreunde intensiv über die verschiedensten Möglichkeiten für die Zukunft des Kirchenschiffs. Die Ideen reichen dabei von einem industriellen Museum bis zur Kletterhalle (wir berichteten). Im Gespräch ist nun die Gründung eines Trägervereins, der sich um die künftige Nutzung des Langhauses kümmern soll.

Frank Hörügel

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